Unbekannte sollen jetzt in Sachsen einen Wolf absichtlich totgefahren haben – den Tätern drohen harte Strafen. Fast zeitgleich wurde in der Nähe ein weiteres Tier angefahren und in einer nie dagewesenen Rettungsaktion in die Notaufnahme gebracht.
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In Niedersachen hat die Landesjägerschaft die Federführung in Sachen Wolfsschutz und –monitoring übernommen. Basis dafür ist eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landesumweltministerium, die beide Parteien am Rande der Messe „Pferd&Jagd“ unterzeichnet haben.
Nach dem Almabtrieb ist ein Wolf den Herden offenbar ins Tal gefolgt und schleicht nun des Nachts um die Bauernhäuser. Das sehen einige der Dorfbewohner kritisch. Da wundert es nicht, dass manche das Wort „Problemwolf“ in den Mund nehmen.
Analog zu den Regelungen in Sachsen hat die EU nun auch in Brandenburg mögliche Ausgleichszahlungen für gewerbliche Nutztierhalter genehmigt. Die linke Umweltministerin Anita Tack hatte sich für diese zusätzlichen Beihilfemöglichkeiten schwer ins Zeug gelegt. Doch damit schießt sie weit über das Ziel hinaus.
Eine Forsa-Untersuchung hat es gezeigt: 80% der Deutschen begrüßen die Rückkehr des Wolfes. Eine Minderheit – überwiegend älter als 60 Jahre – steht den Grauhunden skeptisch gegenüber. Zeitgleich stellt das Bundesamt für Naturschutz (BfN) eine Studie zum Ausbreitungsverhalten vor. Danach muss überall in Deutschland mit dem Wolf gerechnet werden.
Innerhalb einer Woche sind im sächsischen Wolfsgebiet zwei junge Rüden bei Verkehrsunfällen getötet worden. Damit sind von den acht bislang in 2011 nachweislich umgekommenen Wölfen insgesamt fünf dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen.
Naturschützer wollen die Lockerung des Wolfsschutzes nicht widerstandslos hinnehmen. Mit einer Volksinitiative wollen sie die Gesetzesinitiative stoppen.
In Mecklenburg-Vorpommern sorgt Minister Backhaus nun dafür, dass die Jägerschaft ebenfalls Verantwortung für den Wolf übernimmt. Warum das gut ist, verrät Bernd Stähler in seinen Wolfsgedanken der Woche.
In Mitteleuropa vermehren sich die Wölfe. Auch in der Schweiz beklagen sich Viehhalter zunehmend über Verluste. Bernd Stähler kommentiert die Lage der Nation.
Österreich galt den Wölfen bisher nicht als beliebtes Streifgebiet. Doch nun hat ein Grauhund auch in der Alpenrepublik zugeschlagen. Kaum jemand hatte dort damit gerechnet. In seinem Wolfsblog geht Bernd Stähler der Sache nach.
Was haben die Gemeinden Gleina, Bluno, Tauscha, Spreetal, Elsterheide, Großdubrau und Proschim gemeinsam? Aus all diesen Ortschaften wurden in den vergangenen Wochen Wolfsattacken gemeldet, denen mindestens 25 Schafe zum Opfer gefallen sind.
Die Aufnahme des Wolfs ins Sächsische Jagdgesetz nimmt Gestalt an. Gleichzeitig mit der Gesetzesnovelle soll im nächsten Jahr eine „Wolfs-Verordnung“ verabschiedet werden.
Der sächsische Umweltminister Frank Kupfer hat in einem aktuellen Interview ausführlich zu seinem Ziel Stellung genommen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Gleichzeitig möchte er die Jäger in die Pflicht nehmen, sich um den Schutz des Wolfes kümmern.
In Frankreich entwickelt die Wolfsdebatte eine ganz eigene Dynamik. Und das nicht nur, weil sich Präsident Sarkozy persönlich in die Diskussion um eine Abschussgenehmigung eingeschaltet hat.
Vor wenigen Tagen hat ein Wolf in Lohsa/Sachsen eine Ziege gerissen.
Sachsens Umweltminister Frank Kupfer ist wieder in den Schlagzeilen. Er bleibt konsequent dabei, den Wolf ins Jagdrecht seines Bundeslandes aufnehmen zu wollen.
Almabtrieb: Besorgte Schafzüchter evakuieren 400 Tiere aus Angst vor weiteren Wolfsattacken.
Der-Stähler-Blog: Bei den Lausitzer Wölfen gibt es Nachwuchs. Das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz bestätigt Welpen bei drei Rudeln.
Wölfe in Deutschland – ein Thema sorgt für erhitzte Gemüter. Wir halten Sie immer auf dem neuesten Stand. Bernd Stähler bloggt ab sofort unter dem Titel Wolfsgedanken.
Ein bei Niesky (Sachsen) gefundener Wolf ist durch eine Kugel gestorben. Das Landratsamt erstattete Anzeige gegen unbekannt. Nur zwei Tage später wurde ein anderer Grauhund auf der A13 in Brandenburg von einem LKW überfahren.
Ab dem 7. Mai 2011 sind die Wölfe auf rund 300 qm in der Wolfgang-Steubing-Halle des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt zu sehen.
Laut „Spiegel Online“ haben zwei Wölfe am Sonntagmorgen in der Nähe von
Stockholm eine junge Familie angegriffen. Dabei töteten die Raubtiere deren
Wachtelhund.
Dr. Julia Eggermann ist Biologin und arbeitet derzeit als
Wissenschaftlerin an der Ruhr-Universität Bochum. Sie führte
Wolfs-Monitorings in Polen und Portugal durch. Auf dieser Basis hat zudem
potenziell für Wölfe in Deutschland geeignete Gebiete untersucht.
Bis vor die Tore der Hansestadt hat es nun ein Grauhund geschafft. Geistesgegenwärtig fotografierte Familienvater Jörg W. das Tier. Woher es stammt, ist bislang unklar.
Der EU-weite Schutz des Wolfes sollte gelockert und das Raubtier wieder gejagt werden. Das fordert ein „Bündnis gegen den Wolf“, zu dem sich geschädigte Tierhalter und Bürger aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zusammengeschlossen haben.
Wie erst jetzt bekannt wurde, ist einem Jäger in Kärnten (Österreich) im August 2010 eine kleine Sensation gelungen.
Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern,
Beate Schlupp, kritisierte die Wiederansiedelung des Wolfes im Nordosten der
Republik. Hauptproblem sei, dass dieser dort keine natürlichen Feinde mehr habe.
Die „BILD“-Zeitung spricht bereits vom „Killerwolf“, die Viehzüchter in
der Region vom „Problemtier“. Ein starker Rüde, wohl verantwortlich für etwa 70 Viehrisse, ist bei Wittstock nun in eine Fotofalle getappt.
Bei einem Treffen mit dem DJV in Sachsen kündigte Landesumweltminister
Frank Kupfer nun an, dass der Wolf im Rahmen einer Gesetzesnovelle ins
Landesjagdrecht übernommen werden solle. Das Naturschutzrecht und das Jagdrecht
stellten künftig einen doppelten Schutz für die kleine Population dar,
so Kupfer.
Befürchtungen, eines der sächsischen Wolfsrudel könne auseinanderbrechen, haben sich offenbar als unbegründet erwiesen. Ein neuer, starker Rüde geriet den Experten überraschend „vor die Linse“.
Forscher klassifizieren eine vermeintliche Unterart des Goldschakals nun als Wolf.
Von der Bushaltestelle bis zum Hof seiner Eltern sind es nur ein paar Gehminuten. Der 13-jährige Walter Eikrem ist auf dem Nachhauseweg von seiner Schule im norwegischen Rakkestad, als ihm plötzlich vier Wölfe gegenüberstehen.
