München. Der bayerische Umweltminister
Huber (CSU) will angeblich mehr biberfreie Zonen ausweisen lassen.
Laut der Süddeutschen Zeitung schrieb das Münchener
Umweltministerium Ende März alle Kreisbehörden an und forderte
diese auf, schadensgeneigte Gebiete auszuweisen, in denen Biber ohne
weitere Genehmigung entnommen werden dürfen. Als solche Gebiete
galten bisher Kläranlagen, Wasserkraftwerke und Staudämme.
Angeblich sollen in Zukunft auch das Umfeld von Fischteichen und
Entwässerungsgräben neben Straßen und Wegen dazugehören können.
Die Kreisjägerschaft Pinneberg warnt vor einer zunehmenden Verbreitung des sogenannten Waschbär-Spulwurms in Schleswig-Holstein. Nach Angaben der Jägerschaft sind inzwischen 50 bis 70 Prozent der Waschbären mit dem Parasiten befallen. Für Menschen könne der Wurm gefährlich werden.
Jagd aktuell, 29. Juli 2026 um 15:00



