Deutsche Buchenwälder sind weltberühmt

Das verantwortliche Komitee der UNESCO hat fünf deutsche Buchenwälder zum Welterbe der Menschheit erklärt. Damit steht diese für Deutschland typische Waldform auf einer Stufe mit dem Yellowstone Nationalpark und den Galapagos-Inseln.

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Auch die Politik zeigt sich von der Entscheidung begeistert. Bundesumweltminister Röttgen sprach von einem Erfolg für den Naturschutz in Deutschland.

Die nunmehr unter besonderem Schutz stehenden Wälder sind über ganz Deutschland verteilt. Der Grumsinger Forst in Brandenburg gehört ebenso dazu wie der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen und der Nationalpark Jasmund auf Rügen. Außerdem wurden der Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern, sowie der Nationalpark Hainich in Thüringen zum Welterbe.

Die deutsche UNESCO-Kommission stellte fest, dass die Waldgebiete damit zu den wertvollsten verbliebenen Resten großflächiger naturnaher Buchenbestände in Deutschland gehören. Die ausgewählten Buchenwälder zeichneten sich darüber hinaus durch eine große Artenvielfalt aus. (ar)