Das ist der neue DJV-Präsident!

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Wir brauchen Kampagnen, die sich wie ein wunderbares Wildgericht bis in die entlegendsten Kreisgruppen verbreiten, beschreibt Fischer seinen Ansatz für Verbandspolitik moderne Kommunikation. Als Berufspolitiker denkt er in Mehrheiten. Die Jägerschaft muss Schulterschluss halten, die Öffentlichkeit darf sich niemals der grünen Zunft entgegen stellen. Also setzt der Niedersachse auf Digitalisierung der Kommunikation innerhalb der Jägerschaft und nach außen: Wir müssen agieren. Wir müssen emotionale Bilder verbreiten. Wer sieht, wie grausam eine Katze ein Nest ausräubert, der bekommt auch Verständnis dafür, dass Jäger wildernde Katzen schießen. Fischer stammt aus Verden an der Aller und erzählt bei unserem Treffen stolz von seinem Vater, der dort den ersten Falknertag nach dem Krieg organisierte. Der 62-Jährige lebt mittlerweile in Göttingen und hat obwohl Afrika-Experte der CDU noch nie im Ausland gejagt: Da fehlt mir der heimatliche Bezug. Auf einen Warzenkeiler könnte ich aber eines Tages schwach werden. Fischer sieht sich als Integrationsfigur, der den DJV befrieden möchte. rok