Explosion in Wohnhaus: Jagdmunition im Keller detoniert

Bei einer Explosion in einem Keller wurden ein 84-Jähriger Einwohner sowie seine Pflegerin verletzt. Die Ursache soll Jagdmunition gewesen sein, die unter dem Haus gelagert wurde. Was ist zu dem Fall bekannt?

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In Österreich setzte eine Explosion ein Haus in Brand. Auslöser soll Munition im Keller gewesen sein. © Unsplash/Andy Watkins

Explosion in Wohnhaus: 84-Jähriger und seine Pflegerin verletzt

In Zurndorf im Bezirk Neusiedl am See (Österreich) kam es am vergangenen Donnerstag (16. Juli 2026) zu einer Explosion und einem daraus resultierenden Brand in einem Wohnhaus. Infolgedessen erlitten der 84 Jahre alte Hausbesitzer sowie seine 61-jährige Pflegerin Verletzungen. Die Ursache für den Brand war vermutlich im Keller des Hauses eingelagerte Munition.

Feuer gelöscht: Polizei geht von Jagdmunition als Auslöser aus

Die Landessicherheitszentrale erhielt den Alarm zur Explosion am Donnerstagnachmittag gegen 17.15 Uhr. Wie “burgenland.ORF.at” berichtet, rückten die Feuerwehren Zurndorf, Gattendorf und Kittsee mit insgesamt sechs Fahrzeugen aus, um das ausgebrochene Feuer zu löschen. Die Pflegerin vor Ort konnte sich selbst aus dem Haus retten, der  Notarzthubschrauber brachte sie ins Wiener AKH. Rettungskräfte konnten den Hausbesitzer, der nicht mehr gehfähig ist, glücklicherweise ebenfalls befreien. Dieser wurde ins Krankenhaus Kittsee gebracht. Wie die Polizei berichtet, seien die beiden Verletzten nicht in Lebensgefahr.

Am Freitagvormittag, nach Ende der Löscharbeiten, rückten die Brandermittler der Polizei in Zurndorf an, um die Gründe für die Explosion und den Brand zu klären. Auslöser soll den Angaben zufolge im Keller gelagerte Munition gewesen sein. Warum diese detonierte, sei nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.