Daniel Crago ist ein 32-jähriger Kalifornier. Am 28. Mai war er mit einer Begleiterin im Grinnell-Glacier-Trail im Glacier-Nationalpark im US-Staat Montana unterwegs. Um Fotos zu machen, entfernte er sich kurz von seiner Begleitung. Schnell bemerkte er ein Jungtier von einem Grizzlybären in seiner Nähe. Sofort tauchte die Mutter auf. Der Bär rannte auf den Mann zu. Was danach geschah, schilderte der US-Amerikaner gegenüber den örtlichen Medien.
Bär greift Wanderer an: Schwere Verletzungen am Arm
„Sobald wir uns gesehen haben, stürmte der Bär auf mich los“, erklärt der 32-Jährige. Er habe noch versucht, das Raubtier mit Zurufen zu verscheuchen. Doch alle Versuche waren vergebens. Der Bär griff den Wanderer so schnell an, dass dieser nicht mehr die Möglichkeit hatte, sein Bärenspray zu nutzen. “ Ich riss nur noch meinen Arm hoch und dachte: Das war’s.”
Der Grizzly-Bär verletzte Crago schwer. Beide Knochen seines Unterarms waren zerstört, hinzu kommen schwerste Blutungen. “Mein Unterarm war komplett aufgerissen. Ich blutete, war in Panik. Ich dachte, ich werde sterben.”
Drei Operationen: Spendenaktion für den Wanderer
Doch der 32-Jährige hatte riesiges Glück im Unglück: Ein Arzt war in direkter Nähe und konnte unmittelbar erste Hilfe leisten. Nachdem die Blutung unter Kontrolle gebracht wurde, brachte ein Rettungshubschrauber ihn in ein Krankenhaus. Dort stellte sich heraus: Der Bär zerstörte weder die Hauptschlagader noch die wichtigsten Nervenstränge.
Dennoch liegt ein weiter Weg vor Crago. Dreimal wurde er in den vergangenen Tagen operiert. Neben körperlichen Belastungen kommen damit auch finanzielle Probleme auf den US-Amerikaner zu: „Während ich um meine Genesung kämpfe, türmen sich die Rechnungen für meine medizinische Behandlung. Die Kosten sind enorm. Ich hoffe auf Unterstützung, damit ich mich auf das Gesundwerden konzentrieren kann.“
Für diese Unterstützung wurde auf der Spendenplattform GoFundMe eine Aktion für den Wanderer aufgerufen, um die Behandlungskosten zu decken.






