Im Witoscha-Gebirge in Bulgarien, nahe der Hauptstadt Sofia, hat ein Bär einen Mann angegriffen. Dieser kam in Folge des tragischen Vorfalls ums Leben. Augenzeugen erklärten, dass sie noch beobachten konnten, wie der Wanderer vergeblich versuchte, sich vor der Braunbärin mit einem Stock zu verteidigen. Laut Hauptstadt-Direktion des Innenministeriums war das Raubtier mit einem Jungtier unterwegs. Das könnte das aggressive Verhalten erklären. Der Vorfall soll sich nahe einer Berghütte ereignet haben.
Bär tötet Mann bei Sofia in Bulgarien: Wanderer verteidigt sich mit Stock
Wie die bulgarische Nachrichtenagentur BTA berichtet, äußerte sich die Polizei auf Basis der Informationen des Gerichtarztes zu dem Vorfall. Demnach ereignete sich der Vorfall am vergangenen Samstag (16. Mai 2026). Den Mann habe man tot aufgefunden. Zeugen berichteten davon, wie der Wanderer versuchte, sich mit einem Stock vor dem Raubtier zu verteidigen. Der Bär soll mit Jungtieren gesichtet worden sein.
Bären in Bulgarien: Angriffe selten
Im Osten Europas sind Bärensichtungen sehr viel häufiger als hierzulande. Dennoch kommt es in Rumänien selten zu Vorfällen mit den Raubtieren. Und das, obwohl der Bär in dem Land relativ weit verbreitet ist: Rund 300 bis 500 der Tiere leben dort. Ein tödlicher Vorfall wie der im Witoscha-Gebirge gilt allerdings als außergewöhnlich, da Braunbären in Bulgarien meist in den wenig besuchten Gebirgen zu finden sind. Meist meiden die Tiere zusätzlich den Kontakt zu Menschen. Wenn Bären allerdings Jungtiere mit sich führen, können sie schnell aggressiv reagieren.






