
JÄGER Ausgabe 2026/05 Junge Wilde
Liebe Leser,
dass sich Wildtiere schon mal in die Stadt verirren können oder sogar dauerhaft dort ansiedeln, ist bekannt. Füchse und Waschbären scheinen Städte tatsächlich zu lieben, denn weder im Wald noch auf dem Feld werden so hohe Besätze erreicht, wie in der City. Wissenschaftler berichten, dass Füchse in der Stadt sogar ihr Verhalten soweit geändert haben, dass sie vom Einzelgänger zum Rudeltier geworden sind. Wie gut es Wild in der Stadt geht, beweisen nicht zuletzt die Berliner Schwarzwildrotten.
Stadtmenschen haben sich an die Anwesenheit von Wildtieren in ihrem Umfeld längst gewöhnt. Kritisch wird es, wenn Waschbär oder Fuchs plötzlich in der Wohnung sitzen oder Isegrim durchs Viertel schnürt. Nur schwer zu übertreffen ist das mediale Interesse, wenn es zu Übergriffen auf Menschen kommt, wie Ende März in Hamburg-Altona geschehen.
Das ganze Editorial lesen Sie in der aktuellen Ausgabe…




