Wildschweinburger der Extraklasse

Wildschweinburger Wildburger Burger Wildbret Schwarzwild Pauline von Hardenberg

©Pauline von Hardenberg

Die Wildschweinburger Initiative

Dann wird es ernst: Nachdem die Damen des Hauses (auch zwei Freundinnen der Söhne sind angereist) Stunden in der gut ausstaffierten Küche echten Ketchup püriert, Zwiebelringe frittiert, Weizenbrötchen gebacken und saftiges Wildschweinfleisch gebraten haben, trudeln nach und nach hungrige Jungjäger ein.

Beim Anblick ihrer kräftigen Staturen und ihrer knurrenden Mägen kann man sich vorstellen, welche Massen an Lebensmitteln hier jährlich durch die Speisekammer routieren. So verwundert es fast, wie seelenruhig sich ein jeder am stilvoll gedeckten Tisch seinen Burger nach Lust und Laune belegt.

Von Futterneid keine Spur, dafür sind sich alle einig: Der Wildschweinburger ist eine echte Sensation.

Und so einfach kochen Sie den Wildschweinburger „made in Kogel“ nach:

 

Parties und Brötchen für den Wildburger ©Pauline von Hardenberg

Patties und Brötchen für den Wildschweinburger ©Pauline von Hardenberg

Brötchen:

• 500 g doppelgriffiges Mehl

• 1 Päckchen Trockenhefe

• ½ TL Salz, 1 TL Zucker

• 100 ml Olivenöl

• ca. 300 ml Mineralwasser

• Sesam

Zubereitung:

– Das Mehl mit der Hefe und dem Salz in der Küchenmaschine mit dem Knethaken vermischen.

– Olivenöl dazugeben und nach und nach Mineralwasser hinzufügen, bis sich ein elastischer Teig bildet.

– Solange kneten, bis sich der Teig vom Rand löst. Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

– Den Teig in 6 – 8 Bällchen formen, mit etwas Öl bestreichen, mit Sesam bestreuen, etwas plattdrücken und eine weitere Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

– Danach bei 180° ca. 15 Minuten backen.

Highlight: Die gewürzten Frikadellen, sind zu hundert Prozent aus heimischem Wild. Fettarm, knusprig, köstlich. ©Pauline von Hardenberg

Highlight: Die gewürzten Frikadellen, sind zu hundert Prozent aus heimischem Wild. Fettarm, knusprig, köstlich. ©Pauline von Hardenberg

Patties für den Wildschweinburger

• 500 g Wildhackfleisch (entweder beim Schlachter bestellen oder Reste von Schwarzwild-, Reh-, Dam- oder Rotwildfleisch durch die feine Scheibe des Fleischwolfes drehen.)

• Worcestersauce

• Salz und Pfeffer

• Butter

Zubereitung:

– Das Hackfleisch mit der Worcestersauce würzen.

– Je nach Brötchengröße beliebig große flache Burger formen.

– In die Mitte eine kleine Mulde drücken und ein kleines Stück Butter hinein geben und schließen.

– Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und braten oder grillen, am besten in der Grillpfanne oder auf dem Grill.

Ketchup:

• 6 Tomaten

• 1 Zwiebel

• 1 rote Paprika

• eine Handvoll getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten

• Aceito Balsamico

• Honig

• Salz, Pfeffer und Thymian

Zubereitung:

– Zwiebeln klein würfeln und glasig dünsten.

– Die Paprika und Tomaten in Würfel schneiden und dazutun.

– Die getrockneten Tomaten klein schneiden und mit den Tomaten und Paprika und den übrigen Zutaten ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis es so weit reduziert ist, dass es eine dickflüssige Konsistenz hat.

– Nun pürieren und nachwürzen.

Zwiebelringe:

• 8 – 10 Zwiebeln

• Mehl (ca. einen Becher)

• Chilipulver (je nach Geschmack, 2 – 4 Prisen)

• Öl (Olivenöl oder Rapsöl) zum Ausbacken

Zubereitung:

– Die Zwiebeln in ca. 2 mm dicke Ringe schneiden.

– Das Chilipulver mit dem Mehl vermischen und die Zwiebeln darin wälzen.

– Die Ringe in ein Sieb oder Durchschlag geben, um das überschüssige Mehl abzuschütten.

– Reichlich Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln portionsweise goldbraun backen. Alternativ kann man sie auch in der Fiteuse frittieren.