Im April hat ein Wolf im Kreis Olpe (NRW) in der Gemeinde Wende 35 Schafe getötet. Im Nachhinein konnten genetische Untersuchungen den Verdacht, dass tatsächlich eines der Raubtiere für die Risse verantwortlich war, bestätigen. Der Wolf soll dabei kein Unbekannter sein: Es handelt sich um das gleiche Tier, das zuvor in Rheinland-Pfalz ebenfalls Nutztiere angegriffen hatte.
Wolf reißt Schafe im Kreis Olpe: Tier gilt als „schadstiftend“
Aufgrund der Angriffe stufte die Untere Jagdbehörde den Wolf als “schadstiftend” ein. Und das hat Folgen: Das Tier darf nun legal geschossen werden. Die Genehmigung ist allerdings bis Ende Juli 2026 befristet und gilt ausschließlich in vier Jagdrevieren innerhalb der betroffenen Gemeinde Wenden.
Die Regelung obliegt der Änderung des Bundesjagdgesetzes, nach dem der Wolf seit Ende April 2026 in gesonderten Fällen bejagt und entnommen werden darf. Die Gesetzesänderung löste viele Diskussionen aus. Denn der Wolf breitete sich zuvor immer weiter in Deutschland aus – ein Erfolg für den Artenschutz, der aber mit großen Problemen für Tierhalter und Landwirte einherging.






