Wölfe sind im Rhein-Sieg-Kreis keine Seltenheit. Die “tagesschau” berichtete nun allerdings über einen ganz besonderen Vorfall. Dieser ereignete sich bei Landwirt Hess. Angestellter Florian war gerade auf seiner morgendlichen Kontrollrunde unterwegs. Auf der Schafweide angekommen, merkt er sofort, dass die Tiere sichtlich unruhig sind. Den Grund dafür findet Florian schnell: Im Lämmerschlupf, einem Bereich, der für Lämmer gedacht ist, um geschützt zu fressen, befindet sich statt der zu erwartenden Lämmer ein Welpe. Schnell kommt der Verdacht auf: Handelt es sich um einen Wolf?
Wolf im Stall für Lämmer entdeckt: Landwirt zeigt sich besorgt
Sofort ruft er seinen Chef, Landwirt Daniel Hess, an. Außerdem beginnt er, das Tier aufzunehmen. Er ist sich unsicher, ob er tatsächlich einen Wolfswelpen gefunden hat. Die Freundin des Landwirts kann kurz später Klarheit schaffen. Gegenüber der tagesschau berichtet Nadine, dass sie in der Zwischenzeit weitere Tiere entdeckte: „Da liefen noch drei weitere kleine Wölfe am Zaun hoch und runter, die zu dem Wolfswelpen am Futtertrog wollten.“
Der Fund sorgt bei dem Landwirt für große Sorgen. Denn obwohl in Much, wo sich der Vorfall abspielte, laut zuständigen Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW noch keine Wolfssichtung bestätigt wurde, gab es schon länger Gerüchte, dass es einen Wurf in der Region gegeben haben soll. Die Angst vor Rissen ist dementsprechend groß.
Landesamt hält Wolfswelpen-Sichtung für unwahrscheinlich
Ob es sich tatsächlich um Wolfswelpen handelt, ist unklar. Das Landesamt hält dies für unwahrscheinlich, da diese grundsätzlich erst Ende April bis Anfang Mai zur Welt kommen. Für die Sichtungen wären Wölfe dementsprechend noch zu jung gewesen. Stattdessen gehe man von Fuchswelpen aus. Für die Landwirte in Much ist allerdings klar: Es waren Wolfswelpen. Und die Angst vor Rissen ist größer denn je.






