Büsum im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) gilt als beliebtes Urlaubsziel. Viele Gäste kommen zum Baden in der Nordsee an den Ort. Am vergangenen Dienstag (19. Mai 2026) hatten die Büsumer Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger allerdings einen außergewöhnlichen Einsatz. Statt, wie sonst üblich, Menschen aus dem Wasser zu retten, zogen die Seenotretter diesmal einen Rehbock aus der Nordsee.
Reh vor Büsum gerettet: Ungewöhnlicher Einsatz für Kutter „Hauke“
Das Tier war sichtlich erschöpft. Wie es in die Nordsee vor Büsum gelangte, ist unklar. Ralf Baur von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) äußerte sich zu dem Vorfall gegenüber der Presse. Laut ihm sei ein solcher Einsatz selbst für erfahrene Seenotretter äußerst unüblich.
Den Rehbock entdeckten Passagiere des Ausflugskutters “Hauke” im Wasser vor der Küste Büsums. Sie verständigten die Seenotretter, welche sich mit dem Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“ auf den Weg zu dem Tier machten. Schnell konnten sie das erschöpfte Reh von einer Schlickbank retten und an Land dann einem Jäger übergeben. Dieser konnte das Wildtier daraufhin schnell und unversehrt wieder in die Freiheit entlassen.






