Wildunfall mit Motorrad: Schwere Verletzungen nach Kollision mit Reh

Ein Motorradfahrer hatte nördlich von Stavenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) einen schweren Wildunfall. Nach der Kollision mit einem Reh musste der 45-Jährige mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. 

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Nach einem Wildunfall musste ein Motorradfahrer schwer verletzt ins Krankenhaus. © Unsplash/Hush Naidoo Jade Photography

Ein Wildunfall ist immer ein Schockmoment. Befindet man sich allerdings nicht in einem Auto, sondern auf einem Motorrad, ist die Situation viel schneller gefährlich. Für einen Motorradfahrer in Mecklenburg-Vorpommern endete die Kollision mit einem Reh nun mit schweren Verletzungen.

Wildunfall bei Stavenhagen: Reh kollidiert mit Motorradfahrer

Der Wildunfall ereignete sich in der Nacht zu Donnerstag (18. Juni 2026) nördlich von Stavenhagen  (Mecklenburgische Seenplatte). Ein 45 Jahre alter Mann fuhr mit seinem Motorrad gegen 23 Uhr auf der Kreisstraße 39, als ein Reh in einem Waldgebiet auf die Straße lief. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr bremsen und stieß dadurch mit dem Wildtier zusammen. Das erklärte ein Polizeisprecher.

Rettungsdienst bringt 45-Jährigen ins Krankenhaus – schwere Verletzungen

Der 45-Jährige wurde nach dem Wildunfall vom Rettungsdienst in das Krankenhaus in Demmin gebracht. Das Reh überlebte den Vorfall nicht. Und auch das Motorrad wurde stark beschädigt. Den Angaben zufolge entstand ein Sachschaden von etwa 8000 Euro.

2024 gab es in Mecklenburg-Vorpommern etwa 17.000 Wildunfälle. Genauso wie im Rest von Deutschland kommt es am häufigsten zu Kollisionen mit Rehen. Bundesweit ereignen sich jährlich etwa 250.000 bis 300.000 Wildunfälle. Häufiger sind Wildunfälle in den Dämmerungs- und Abendstunden.

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