Tödlicher Wildunfall in Kreis Ludwigslust-Parchim – Fahrerin stirbt

In Mecklenburg-Vorpommern kam es zu einem tödlichen Wildunfall. Ein Reh wurde von einem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort schmetterte der Körper des Tieres in ein anderes Fahrzeug. Eine 66-Jährige starb, eine weitere Person wurde verletzt.

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Ein Wildunfall im Landkreis Ludwigslust-Parchim endete mit einem tragischen Todesfall. © Unsplash/Marcus Bellamy

Ein Wildunfall in Mecklenburg-Vorpommern endete für eine 66 Jahre alte Frau tödlich. Der tragische Vorfall ereignete sich auf der Bundesstraße 321 zwischen Bandenitz und Warsow (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen.

Tödlicher Wildunfall in Kreis Ludwigslust-Parchim – Reh kracht durch Windschutzscheibe

Was ist passiert? Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Wildunfall am vergangenen Donnerstag (9. Juli 2026) gegen sechs Uhr am Morgen. Demnach rannte ein Reh plötzlich auf die Fahrbahn, wo es mit dem Wagen einer 39-Jährigen zusammenprallte. Durch den Zusammenstoß wurde das Wildtier dann auf die Gegenfahrbahn der Landstraße geschleudert. Dort kollidierte der Körper des Rehs dann mit dem Wage einer 66-Jährigen. Tragischerweise durchschlug er dabei auch die Windschutzscheibe des Fahrzeugs.

66-Jährige stirbt in Folge von schwerem Unfall

Die 66 Jahre alte Frau erlitt in Folge des Unfalls so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort starb. Die 39-Jährige verletzte sich bei dem Wildunfall ebenfalls leicht. Sie wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Über ihren derzeitigen Zustand liegen allerdings keine Informationen vor.

Wie die Polizei mitteilt, wurden bei dem Wildunfall beide Fahrzeuge stark beschädigt. Es soll ein Sachschaden von schätzungsweise 60.000 Euro entstanden sein. Nach Angaben der Beamten wurde der Verkehr auf der Bundesstraße 321, einer vielbefahrenen Pendlerstraße mit Anbindung zur Autobahn 24, einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.