Jagdverband – Kampfkandidatur BJV Präsident

Der Jagdverband Bayern erlebt eine Kampfkandidatur um das Präsidentenamt. Neben Ernst Weidenbusch bewirbt sich Dr. Ulrich Wittmann.

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In Bayern steht die Entscheidung um den Vorsitz des Landesjagdverbandes an. Foto: Pixabay

Jagdverband Bayern Kampfkandidatur um Präsidentenamt

Der Bayerische Jagdverband BJV steuert nun bei der Mitgliederversammlung am 02.04.2022 auf eine erneute Kampfkandidatur um das Präsidentenamt zu. Dr. Ernst-Ulrich Wittmann möchte beim morgigen Landesjägertag  gerne gegen den amtierenden BJV Präsidenten, den CSU-Landtagsabgeordneten und Rechtsanwalt Ernst Weidenbusch antreten.

Landesjägertag des Bayerischen Jagdverbands

Dem mitgliederstarken und einflussreichen Bayerischen Jagdverband steht nun nach der Wahl im Jahr 2020, als es um die Nachfolge des ehemaligen Präsidenten ging, eine erneute Kampfkandidatur bevor. Wittmann hat seine Kandidatur am Freitag den 01.04.2022 der DPA mitgeteilt. Eine Sprecherin des BJV bestätigte, dass die Kandidatur dem Verband bekannt sei.

 BJV Abstimmung am 02.04.

Bei der letzten Präsidiumswahl hatte sich Ernst Weidenbusch gegen den bisherigen Vizepräsidenten Thomas Schreder durchgesetzt. Dabei ging es um die Nachfolge des Langzeitpräsidenten Jürgen Vocke, der den Verband rund ein Vierteljahrhundert geführt hatte. Neben Ernst Weidenbusch, dem amtierenden Präsidenten, möchte sich dem Jagdverband nun der Vorsitzende des Jagdschutz- und Jägervereins Dachau zur Wahl stellen.  Dr. Ulrich Wittmann ist Anwalt und Maschinenbauer. Zudem ist er aktiver Teckelzüchter und leitet die Kreisgruppe Dachau des BJV nunmehr seit 2018.
Der neue Kandidat betonte, dass er die Kreisgruppen mehr ins Zentrum der Verbandsarbeit rücken wolle.