Wolf bei Verkehrsunfall im Spree-Neiße-Kreis getötet
Der Straßenverkehr ist weiterhin die größte Gefahr für Wölfe in Deutschland. Nun ist ein Wolf im Spree-Neiße-Kreis (Brandenburg) bei einem Verkehrsunfall verendet. Wie die Polizei mitteilte, blieb die Autofahrerin bei der Kollision unverletzt. Ihr Fahrzeug war nach dem Unfall allerdings nicht mehr fahrbereit. Die geschätzte Sachschaden liegt bei etwa 5.000 Euro. Wie bei derartigen Vorfällen üblich, wurden nach dem Wildunfall die zuständigen Wolfsbeauftragten kontaktiert.
Straßenverkehr weiterhin größte Gefahr für Wölfe
Für wildlebende Wölfe stellt der Straßenverkehr die wahrscheinlichste Todesursache dar. Alleine im vergangenen Jahr starben nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) 39 Wölfe auf den Brandenburger Straßen. Im laufenden Jahr 2026 sind zehn der Raubtiere nachweislich durch Wildunfälle in Brandenburg ums Leben gekommen. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum verzeichnet die zuständige Behörde zwei Todesfälle von Wölfen, bei denen von einer illegalen Tötung ausgegangen wird. Nachweisbar ist dies bislang allerdings nicht.
Brandenburg zählt weiterhin als Hochburg für Wölfe. Es gilt als Bundesland mit den meisten Rudeln. Im Monitoringjahr 2024/25 wurden dort ebenfalls die höchsten Bestände registriert. Auch im europäischen Vergleich gilt Brandenburg als eine der Regionen mit der höchsten Wolfsdichte.









Ähnliche Beiträge