In Ostdeutschland sind gleich mehrere Regionen von Bränden betroffen. In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Nationalpark betroffen. In dem Gebiet befindet sich nachweisbar Munition. Zusätzlich brennt es in Brandenburg auf einem ebenfalls belasteten ehemaligen Truppenübungsplatz. Die Einsatzkräfte in Ostdeutschland müssen demnach nicht nur gegen einen Waldbrand kämpfen.
Waldbrand in Ostdeutschland: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern betroffen
In Mecklenburg-Vorpommern brennt es im Müritz-Nationalpark. Fast 350 Einsatzkräfte kämpfen gegen den Waldbrand, die sich inzwischen auf etwa 155.000 Quadratmeter ausgebreitet haben. Durch den ruhigen Wind breitet sich das Feuer nur langsam weiter aus. Dennoch birgt der Brand Gefahren – und diese gehen über die eindeutigen Faktoren hinaus. Denn im Nationalpark befindet sich Munition, die durch das Feuer explodieren und erhebliche Schäden anrichten kann. Deshalb ist auch der Munitionsbergungsdienst vor Ort. Die gute Nachricht: Verletzte gibt es bislang offiziell keine.
Truppenübungsplatz betroffen: Anwohner nicht in Gefahr
Und auch Brandenburg ist während dieser Hitzewelle von einem Waldbrand betroffen. In Jüterborg ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz in Flammen aufgegangen. Laut eines Sprechers der Feuerwehrleitstelle in Brandenburg an der Havel ist eine Fläche von über drei Fußballfeldern betroffen. Dort besteht keine Gefahr für die Menschen vor Ort, in Mecklenburg-Vorpommern mussten einige Anwohner zwischenzeitlich evakuiert werden. Vor Ort sorgt Munition allerdings ebenfalls für Probleme im Kampf gegen das Feuer.
Die derzeitige Hitze sowie ausbleibender Niederschlag sorgen dafür, dass fast überall in Brandenburg die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe gilt. Die genaue Ursache für den Brand in Jüterborg ist allerdings nicht bekannt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hielt die Anwohnerschaft dazu an, Fenster und Türen aufgrund der heftigen Rauchentwicklung möglichst geschlossen zu halten.









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