Zum ersten Mal seit 200 Jahren gibt es in Baden-Württemberg Luchs-Nachwuchs. In einer Pressemitteilung äußert sich das Bundesland zu dem großen Erfolg für das Auswilderungsprojekt “Luchs Baden-Württemberg.”
Luchs-Nachwuchs in Baden-Württemberg nach 200 Jahren
Die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, äußert sich zu den Nachrichten zum Luchsnachwuchs: “Es freut mich sehr, dass es dem Monitoring-Team des FVA-Wildtierinstituts in der vergangenen Woche gelungen ist, den ersten Luchsnachwuchs im Land zu bestätigen.” Demnach handle es sich um Jungtiere der Luchskatze Elisabeth, deren Auswilderung im September 2025 stattfand. Ihr Nachwuchs wurde in einer Wurfhöhle nachgewiesen. Gentges hebt zudem die Relevanz des Monitorings hervor, das “ eine wichtige Grundlage und Entscheidungsbasis für das Luchsmanagement” darstelle.
Nachwuchs gilt als großer Erfolg für Auswilderungsprojekt
Gentges hebt den nachgewiesenen Nachwuchs als großen Erfolg für das Projekt hervor: “Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein im Projekt der Bestandsstützung erreicht und wir können erstmals nach 200 Jahren wieder Luchsnachwuchs im Land begrüßen. Das ist ein großartiger Erfolg für den Artenschutz und das Bestandsstützungsprojekt ‚Luchs Baden-Württemberg‘, das ein nachhaltiges Luchsvorkommen im Land aufbauen will. Dieser Erfolg zeigt, welche große Bedeutung dem kontinuierlichen Luchsmonitoring sowie der Bestandsstützung der Tiere zukommt, dass die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) im Auftrag des Ministeriums sehr sorgfältig und zuverlässig durchführt.“
Seit Dezember 2023 werden im Schwarzwald in Baden-Württemberg gezielt Luchse ausgewildert. Ziel ist es, eine stabile Population zu schaffen. Der Nachwuchs bedeutet, dass die Gegebenheiten im Schwarzwald dies ermöglichen könnten.






