Fuchs-Welpen in Berlin: Tiere hingen tagelang in Loch fest

Am Sonntag mussten Polizei und Feuerwehr zwei Fuchs-Babys aus einem zwei Meter tiefen Loch retten. Der Vorfall ereignete sich in Berlin. Dort lösen Wildtiere immer wieder Einsätze aus.

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In Berlin hingen mehrere Fuchs-Welpen in einem Loch fest. Polizei und Feuerwehr mussten die Tiere retten. © Unsplash/Dan Russon

Ein Polizeisprecher äußerte sich zu der Rettungsaktion gegenüber dem „rbb“. Demnach befanden sich die beiden Fuchs-Welpen in einem circa zwei Meter langen und 50 Zentimeter breiten Fallrohr. Dieses war etwa zwei Meter tief in den Boden eingelassen, um den Ablauf von Regenwasser zu ermöglichen. Ein Ausbau oder das Herausziehen des Rohres war nicht möglich“, erklärte die Polizei.

Fuchs-Welpen von Polizei gerettet: Fuchshilfe Berlin päppelt die Tiere auf

Die Rettung der Jungtiere verlief erfolgreich. Nachdem Polizei und Feuerwehr die Fuchs-Welpen aus dem Loch befreien konnten, holte die Fuchshilfe Berlin die Tiere ab. Die Initiative kümmere sich nun um die Tiere, die Schätzungen zufolge mehrere Tage festhingen. Ziel der Fuchshilfe ist es, die Tiere anschließend wieder ausgewildert werden. „Wir wünschen den kleinen Fuchs-Welpen gute Besserung“, sagt die Polizei.

Wildtiere in Berlin: Vorfälle häufen sich

In Berlin leben schätzungsweise etwa 4.500 Füchse. In der Hauptstadt kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Wildtiere für Schlagzeilen sorgen. So hat erst vor kurzer Zeit ein Taschendieb aus unbekannten Gründen einen Fuchs-Welpen mit sich geführt. Auch sorgte ein Wildschwein in einem Berliner Einkaufszentrum für Aufruhr – hier musste die Polizei ebenfalls eingreifen.

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