Aus einem Einsatz wegen eines Taschendiebs am U-Bahnhof Kottbusser Tor in Berlin wurde für die Polizei überraschenderweise ein Tierrettungseinsatz. Der Dieb, den ein Opfer der Polizei meldete, führte nicht etwa nur Diebesgut mit sich. In seiner Tasche befand sich ein Fuchswelpe. Was ist zu dem Vorfall rund um den jungen Fuchs bekannt?
Taschendieb stiehlt Fuchs? Kurioser Einsatz am Kottbusser Tor in Berlin
Am Donnerstag (19. März 2026) wurde die Polizei gegen 20.30 Uhr wegen eines Taschendiebstahls zum U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg gerufen. Die Polizei schrieb danach in ihrem Whatsapp-Kanal über den Einsatz, der eine skurrile Wendung nahm. Demnach bekamen die Beamten die Personenbeschreibung des Tatverdächtigen und waren schnell in der Lage, den Mann ausfindig zu machen und festzunehmen. Bei der Absuche fanden die Einsatzkräfte dann allerdings nicht etwa die Beute des mutmaßlichen Diebes – stattdessen befand sich in der Jackentasche des Mannes ein junger Fuchs.
Mit dem Fund des Fuchswelpen entwickelte der Routineeinsatz sich schnell zu einer unverhofften Tierrettungsaktion. Die Polizei barg das Jungtier und brachte ihn zum Veterinärmedizinischen Zentrum Berlin.
Fuchswelpe untersucht und wohlauf
Den Angaben des Vereins „Fuchshilfe Berlin“ zufolge wurde der männliche Fuchs dort untersucht und gefüttert. „Zum Glück für den Kleinen, denn wenn ein so junges Tier über längere Zeit falsch ernährt wird, kann es schnell lebensbedrohlich werden“, schrieb die „Fuchshilfe“ auf Instagram.






