35 Jahre Naturschutz in der Schaalsee-Landschaft
Bereits 1992 startete das Naturschutzgroßprojekt „Schaalsee-Landschaft“. Bis 2009 flossen rund 26 Millionen Euro Fördermittel in das 335 Quadratkilometer große Projektgebiet. Mit dem Geld kaufte der Zweckverband unter anderem Flächen an, entwickelte Biotope und setzte zahlreiche Naturschutzmaßnahmen um. Heute managt der Zweckverband rund 4.800 Hektar eigene Flächen. Dabei konzentriert er sich besonders auf Moore, naturnahe Wälder und artenreiche Weidelandschaften.
Moore und „Wilde Weiden“ fördern die Artenvielfalt
Seit den frühen 2000er Jahren renaturieren die Verantwortlichen verschiedene Moore in der Region. Gleichzeitig haben Zweckverband und Biosphärenreservat fast 1.000 Hektar großflächige Weidelandschaften geschaffen. Dafür wandelten sie mehr als 500 Hektar Ackerland in Grünland um. Die extensive Beweidung fördert dabei die Artenvielfalt. Zugleich zeigt das Projekt, wie sich Landwirtschaft und Naturschutz miteinander verbinden lassen.
Die Schaalsee-Landschaft gehört außerdem zu einem bedeutenden Abschnitt des Grünen Bandes entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Wo einst die Grenze Deutschland teilte, verbindet heute ein einzigartiger Naturraum verschiedene Lebensräume miteinander. Mecklenburg-Vorpommern will diesen Natur- und Erinnerungsraum deshalb dauerhaft schützen. Das Grüne Band soll als Nationales Naturmonument gesichert werden. Die entsprechende Verordnung soll noch im September 2026 veröffentlicht werden und in Kraft treten.









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