Ungewöhnlicher Einsatz im Hamburger Südosten: An der Autobahnauffahrt Hamburg-Allermöhe an der A25 haben vier Rehe einen Polizeieinsatz ausgelöst. Am Ende wurde ein Stadtjäger hinzugezogen.
Rehe auf A25 Hamburg
Gegen 11.10 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein. Vier Rehe standen zu diesem Zeitpunkt auf einer Grünfläche an der Auffahrt zur A25. Von dort führte kein Weg zurück, ohne dabei eine Straße zu überqueren. Bis die Streife eintraf, hatten sich zwei der Tiere bereits davongemacht, wie eine Polizeisprecherin gegenüber TAG24 bestätigte.
Die Beamten sicherten die Autobahn ab und warnten Autofahrer vor der Gefahr. Laut TAG24 waren die Einsatzkräfte dabei schwer bewaffnet.
Reh versteckt sich in einem Rohr
Eines der verbliebenen Rehe zog sich nach Angaben eines Reporters vor Ort in ein Rohr im Bereich der Abfahrt zurück und ließ sich nicht herauslocken. Daraufhin wurde schließlich ein Stadtjäger gerufen. Er erhielt schließlich die Freigabe zum Abschuss. Ob das Tier tatsächlich erlegt wurde und was aus dem vierten Reh geworden ist, ist bislang nicht bekannt.
Warum Rehe an Autobahnen gefährlich werden
Rehwild an Fahrbahnen ist ein echtes Unfallrisiko, besonders im Herbst, wenn der Berufsverkehr in die Dämmerung fällt. Gerät ein Reh in Panik auf die Autobahn, kann es schnell zu schweren Wildunfällen kommen. Eingeschlossene Tiere auf Grünflächen zwischen Auffahrten finden zudem kaum einen sicheren Weg zurück in die Deckung.
Stadtjäger als Ansprechpartner
In Großstädten wie Hamburg übernehmen Stadtjäger solche Fälle. Sie werden gerufen, wenn Wildtiere im Siedlungsbereich zur Gefahr werden oder sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen können. Ein Abschuss ist dabei immer die letzte Option, wenn das Tier weder vergrämt noch sicher eingefangen werden kann.









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