ASP in der Uckermark bestätigt: Jagdverband äußert sich

In der Uckermark in Brandenburg ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. In einer Pressemitteilung äußert sich der Landesjagdverband Brandenburg zu dem Seuchengeschehen.

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In der Uckermark ist die ASP ausgebrochen. Was sagt der Landesjagdverband dazu? Foto: Unsplash/Patrick Pahlke

In der Uckermark in Brandenburg wurde die ASP erneut nachgewiesen. Das hat Folgen für die Menschen in der Region. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. äußerte sich zu dem Ausbruch und nötigen Schritten um Kampf gegen die Tierseuche.

LJV Brandenburg: Neuer ASP-Fund in der Uckermark

Mit dem erneuten Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Uckermark zeigt sich, dass der Seuchendruck an der deutsch-polnischen Grenze weiterhin hoch ist. Umso wichtiger ist es jetzt, das aktuelle Seuchengeschehen schnell einzudämmen und eine Ausbreitung über den bestehenden Schutzkorridor hinaus zu verhindern. Die aktuellen Funde befinden sich innerhalb des eingerichteten Schutzkorridors des Landkreises Uckermark in unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnischen Grenze südlich von Schwedt/Oder bei Stützkow / Neu Galow.

„ASP-Schutzzäune dürfen nicht beschädigt werden.“

Der Landesjagdverband Brandenburg appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die bestehenden Schutzmaßnahmen konsequent zu unterstützen. ASP-Schutzzäune dürfen nicht beschädigt werden. Tore und Durchlässe sind nach jeder Nutzung wieder zu schließen. Ebenso wichtig bleibt die konsequente Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen, um eine Verschleppung des Virus zu verhindern. Das ASP-Virus kann auch durch den Menschen über Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge oder Ausrüstung weitergetragen werden.

Auch Jägerinnen und Jäger in der Verantwortung

Der Landesjagdverband Brandenburg appelliert an alle Jägerinnen und Jäger, die verstärkte Bejagung des Schwarzwildes auch weiterhin konsequent fortzuführen. Eine nachhaltige Reduzierung der Schwarzwildbestände ist ein wesentlicher Baustein der ASP-Bekämpfung und trägt entscheidend dazu bei, das aktuelle Seuchengeschehen auf den Schutzkorridor zu begrenzen. Ebenso bleibt die intensive Fallwildsuche unverzichtbar.

Afrikanische Schweinepest: Jeder Einzelne kann in der Eindämmung unterstützen

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir die Afrikanische Schweinepest nur gemeinsam eindämmen können. Jetzt kommt es darauf an, dass alle Beteiligten weiterhin verantwortungsvoll handeln. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass die Seuche auf den Schutzkorridor begrenzt bleibt“, sagt Dr. Dirk- Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg.