Waldbrand-Gefahr: DJV zu Risiken und Verhaltensregeln

Der Frühling 2026 war besonders warm und trocken. Das Brandrisiko ist durch die hohen Temperaturen und trockenen Böden erhöht. Der DJV fasst die größten Gefahren zusammen und gibt Tipps, wie Wald und Wild geschützt werden können. 

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Im Sommer steigt die Waldbrand-Gefahr. Was sollte man nun beachten? © Unsplash/Chuttersnap

Das Frühjahr 2026 gilt als eines der wärmsten und trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nur wenige heiße Sommertage können jetzt schnell zur Waldbrand-Gefahr werden. Der DJV äußert sich zu der Situation: “Bereits am kommenden Freitag wird in einigen Regionen Deutschlands die zweithöchste Waldbrandstufe erreicht. Ein kleiner Funke kann ausreichen, um vertrocknetes Gras, Äste oder altes Laub zu entzünden. Damit der Aufenthalt in der Natur unbeschwert bleibt, sollten Besucher Regeln beachten und mögliche Brandursachen reduzieren.”

Waldbrand-Gefahr erhöht: Was sind die häufigsten Ursachen?

Wie lassen sich allerdings Gefahrenquellen vermeiden, und welche Risiken gibt es momentan für Wald und Wild? Ein wichtiger Faktor ist das Beachten geltender Vorschriften: “Abhängig vom offiziellen Waldbrand-Gefahrenindex (WBI) können örtliche Behörden Waldwege sperren oder das Betreten bestimmter Gebiete einschränken. Der DJV empfiehlt, grundsätzlich Hinweisschilder zu beachten und ausgewiesene Wege nicht zu verlassen. Dadurch werden Brandrisiko und Störungen für Wildtiere reduziert”, erklärt er Deutsche Jagdverband.

Grill- und Lagerfeuer als Brandauslöser

Eine besonders große Gefahr geht natürlich von offenen Feuern aus: Das warme Wetter lädt zum Grillen ein, das kann allerdings schnell fatal enden. Deshalb solle man bei Trockenheit auf Lager- und Grillfeuer vollständig verzichten – zu groß ist die Gefahr, dass Funkenflug oder Glut einen Brand verursachen. Aber auch das Auto kann gefährlich werden: Ein heißer Auspuff über trockenem Gras kann schnell ein Feuer entzünden. Deshalb ist auch beim Parken besondere Vorsicht geboten.

Im Falle eines Feuers unbedingt Notruf wählen

Außerdem müssen Brände unverzüglich gemeldet werden: “Bei Feuer zählt jede Minute. Wer Rauch entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 verständigen. Wichtig sind möglichst genaue Angaben zum Standort und zur Ausbreitung des Feuers. Wer sich in Sicherheit befindet, kann Einsatzkräfte gegebenenfalls einweisen. Eigene Löschversuche sollten nur unternommen werden, wenn keine Gefahr für die eigene Gesundheit besteht.”

Den gesamten Beitrag des DJV können Sie hier lesen.

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