Zecken-Stiche im Sommer: DJV über Gefahren und Maßnahmen

Mit steigenden Temperaturen wächst die Zecken-Gefahr. Der DJV berichtet darüber, wie bestimmte Wildtiere das Borreliose-Risiko senken können. 

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Wie vermeide ich Zecken-Stiche? Und wie können einige Tiere Infektionen verhindern? © Unsplash/Erik Karits

Der Sommer steht vor der Tür. Und mit steigenden Temperaturen steigt auch die Zecken-Aktivität. Und die Tiere übertragen mit Bissen häufig Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. Mit Blick auf die heiße Jahreszeit gibt der Deutsche Jagdverband (DJV) Tipps, wie man sich vor den kleinen Spinnentieren schützen kann.

Zecken-Stiche im Sommer: DJV berichtet über Krankheiten

Wo genau liegt die Gefahr bei der erhöhten Zeckenaktivität? Der DJV erklärt, wie Menschen sich über Zecken mit Krankheiten infizieren: “Zecken sind Parasiten: Wenn sie Blut saugen, können sie Krankheitserreger auf den Menschen übertragen. Zum Beispiel Viren, die eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen. Die Symptome ähneln einer Grippe und können bis zur Hirnhautentzündung führen. Schutz bietet eine Impfung. Das Ansteckungsrisiko ist im Süden Deutschlands am höchsten. Deutschlandweit besteht dagegen nach einem Zeckenstich das Risiko einer Borreliose – ausgelöst durch Bakterien. Im Falle einer Infektion mit Borrelien helfen Antibiotika.”

Hunde können gegen Borreliose geimpft werden

Während es für Hunde eine Impfung gegen Borreliose gibt, müssen Menschen mit dem Infektionsrisiko leben. Dennoch gilt auch bei unseren Vierbeinern Vorsicht. Denn Gegen die als Hundemalaria bekannte Babesiose gibt es kein vorbeugendes Mittel. “Sie wird von der eingewanderten Auwaldzecke übertragen. Der beste Schutz für die Vierbeiner ist konsequente Zeckenprophylaxe, zum Beispiel durch spezielle Halsbänder oder Kautabletten. Seltener erkranken Katzen oder Pferde an Borreliose.” Es ist also ratsam, all seine Tiere auf Zecken zu untersuchen, wenn Bedarf besteht.

Was können Menschen gegen Zecken tun?

Auch für den Menschen gibt es vorbeugende Tipps: “Für den Spaziergang entlang von ungemähten Wiesen oder Gebüschen empfiehlt der DJV lange Kleidung und geschlossene Schuhe. Wer sich noch besser schützen will, steckt die Hosenbeine in die Socken. Anti-Zeckensprays sind eine sinnvolle Ergänzung. Nicht vergessen: Zu Hause den Körper gründlich absuchen. Besonders gern saugen Zecken an Bauch, Brust oder Kniekehlen. Entlang von Wegen hilft übrigens ein gemähter Streifen gegen Attacken: Im kurzen Gras ist es im Sommer zu trocken für die Blutsauger.”

Eine weitere Maßnahme, die zwar schlecht planbar, dafür aber umso interessanter ist: Die Nähe zu Wiederkäuern! Laut DJV haben Wissenschaftler festgestellt, dass  Zecken Borreliose nicht auf Wiederkäuer wie Kühe oder Rehe übertragen können. Noch besser: Saugt eine Zecke an ihnen, verliert sie selbst alle Erreger. Der genaue Mechanismus ist unbekannt. Ziegen, Schafe oder Hirsche senken also das Risiko für den Menschen, sich mit Borreliose zu infizieren.

Den gesamten Beitrag lesen Sie beim DJV.

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