Im zentralafrikanischen Gabun soll ein US-Millionär am vergangenen Freitag (24. April 2026) bei der Großwildjagd von Elefanten getötet worden sein. Nach Angaben der „Dailymail“ handelte es sich bei dem Mann um den 75 Jahre alten Ernie Dosio. Dieser soll im Nationalpark Lopé-Okanda Jagd auf Antilopen gemacht haben. Plötzlich sollen gleich fünf Elefanten den Großwild-Jäger überrascht und totgetrampelt haben.
Großwild-Jäger stirbt bei Antilopenjagd – Männer erkennen Elefanten nicht
Der Jäger soll der Berichterstattung zufolge mit einem Begleiter unterwegs gewesen sein. Beide konnten die Elefanten im Dickicht des Regenwalds nicht rechtzeitig erkennen. Die fünf Elefanten sollen mit einem Jungtier unterwegs gewesen sein. Vermutlich fühlten sich die Tiere dementsprechend von den beiden Männern bedroht und versuchten, das Kalb zu schützen. Für den US-Millionär endete die Begegnung tödlich. Elefanten gelten als größte Landsäugetiere der Welt. Die weiblichen Tiere können über 3 Tonnen wiegen und daher eine erhebliche Gefahr für den Menschen darstellen.
US-Millionär war schon öfter auf Großwildjagd
Gegenüber der „Dailymail“ äußerte sich ein Jäger, der den US-Millionär persönlich kannte: „Ich denke, dass alles sehr schnell vorbei war.“ In der Szene der Großwild-Jäger war Dosio akzeptiert, so soll er explizit erlaubte Tiere gejagt haben. Insgesamt ist Dosio bekannt für seine Jagdpassion, online sind Bilder von verschiedensten Trophäen zu finden. Die Großwildjagd in Afrika gilt als umstritten, dennoch gibt es keine Hinweise darauf, dass Dosio sich an illegalen Jagdpraktiken beteiligt hat. Dosio hinterlässt ein großes Landwirtschaftsunternehmen mit dem Namen „Pacific AgriLands Inc“ und damit verbunden ein Weingut in Kalifornien. Laut US-Medien hatte der 75-Jährige außerdem zwei Kinder.






