In Reinickendorf, einem Bezirk im Norden von Berlin, ist nach Berichten der Behörde ein „auffällig aggressiver Fuchs“ unterwegs. Meldungen zu dem aggressiven Wildtier gibt es bereits seit Ende Januar. Seitdem soll der Fuchs mehrere Hunde angegriffen haben. Laut Bezirksamt gab es diesbezüglich einzelne Meldungen von Hundehaltern.
Fuchs in Berlin: Mehrere Hunde verletzt, einer getötet
Laut Berichterstattung habe der aggressive Fuchs innerhalb des Bezirks im Bereich der Klamann- und der Brusebergstraße mehrfach Hunde gebissen. Dabei schreckte er auch vor angeleinten Hunden nicht zurück. Das Bezirksamt äußerte sich zu den Vorfällen in dem Gebiet: „Nach vorliegenden Erkenntnissen wurde ein Hund infolge eines Angriffs getötet“. Wann es zu diesem tödlichen Angriff kam, ist nicht genau bekannt. Der letzte Vorfall wurde nach jetzigem Stand am 12. April 2026 gemeldet.
Bezirk äußert sich: Bürgerschaft zu Vorsicht aufgerufen
Der Bezirksstadtrat Sebastian Pieper (CDU) erklärt, dass der Bezirk die Fälle rund um den Fuchs sehr ernst nehme: „Es handelt sich nach aktuellem Stand um ein einzelnes Tier, das nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt ist.“ Das Ordnungsamt plane derzeit eine Informationsveranstaltung, bei der Bürgerinnen und Bürger in der betroffenen Region über den Umgang mit dem Fuchs informiert werden sollen. Das betrifft besonders den Kiez nahe eines großen Friedhofs.
Fuchs in Berlin: Hunde anleinen, Wildtier nicht füttern
Gleichzeitig appellieren die Behörden an Hundehalter, ihre Tiere stets anzuleinen und explizit Abstand zu Wildtieren zu halten. Füchse dürfen zusätzlich nicht gefüttert werden. Auch ist die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich bei Hinweisen bei zuständigen Stellen oder der Polizei zu melden.





