In der Nacht zu Mittwoch (15. April 2026) kam es zwischen Trübenbach und Weidhausen im Landkreis Coburg in Bayern zu einem Wildunfall. Ein Rettungswagen war gerade auf dem Weg zu einem Einsatz, als er selbst mit einem Reh kollidierte.
Wildunfall im Kreis Coburg (Bayern): Rettungswagen kollidiert mit Reh
Was genau ist passiert? In der Nacht zu Mittwoch war der 22 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens zwischen Weidhausen und Trübenbach auf der Kreisstraße CO26 unterwegs. Mit Martinshorn und Blaulicht fuhr der 22-Jährige in Richtung eines Einsatzes. Ein Reh kollidierte dann von der Seite mit dem Einsatzwagen. Dadurch entstanden Berichterstattungen zufolge Schäden an der Beifahrertür. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Einsatzkräfte unverletzt – Polizei muss Reh erlösen
Für die Insassen des Rettungswagens endete der Wildunfall ohne Verletzungen. Den Einsatz konnten die Rettungskräfte nach der Kollision schnell fortsetzen. Für das Reh endete der Zusammenstoß wesentlich unglücklicherer. Es wurde bei dem Unfall schwer verletzt, im Zuge der Unfallaufnahme erlöste die Polizei deshalb das Wildtier. Außerdem kontaktierten die Beamten den zuständigen Jagdpächter.
Wildunfall in Deutschland: Alle zwei Minuten kommt es zur Kollision
Deutschlandweit kommt es immer wieder zu Wildunfall. Deutschlandweit kam es laut der Wildunfall-Statistik des Deutschen Jagdverbands (DJV) zu über 200.000 Unfällen mit Rehwild im Jagdjahr 2024/25. Rein rechnerisch kommt es in Deutschland daher alle zwei Minuten zu einer Kollision mit einem Wildtier.






