In Dortmund kam es kurz nach der Rettung von einem Fuchs aus einem Gleisbett zu einer weiteren Rettungsaktion. Ein Reh verfing sich in einem Zaun, die Feuerwehr musste das Tier befreien. Menschliche Infrastruktur stellt immer wieder eine Gefahr für Wildtiere dar.
Dortmund: Reh verfängt sich in Zaun
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, den 11. März in den Morgenstunden. Die Feuerwehr rückte nach einer Meldung durch Zeugen zu einem Vorfall in Dortmund Ellinghausen aus. Ein Reh verfing sich in einem Zaun und konnte sich daher aus eigener Kraft nicht befreien.
Die Leitstelle schickte daher Einsatzkräfte zu dem feststeckenden Reh. Vor Ort merkte die Feuerwehr: Das Wildtier steckte mit seinem Haupt tatsächlich in einem Zaun auf. Die Einsatzkräfte schnitten den Zaun auf und konnten das unverletzte Tier zurück in die Natur lassen.
Wildtiere in Deutschland: Verletzungen und Blockierungen durch Zäune und Infrastruktur
Derartige Missgeschicke, bei denen sich Wildtiere in menschlicher Infrastruktur verfangen oder von dieser eingesperrt werden, gib es immer wieder. Natürlich ist dabei nicht nur Dortmund betroffen: So löste ein Reh im Bochum im vergangenen Jahr einen Großeinsatz der Feuerwehr aus, als es ebenfalls in einem Zaun steckenblieb. Auch Fälle, in denen Wildschutzzäune Tiere auf Straßen festhalten oder zu Verletzungen führen, häufen sich. Die regelmäßige Überwachung solcher Bauten ist daher von höchster Relevanz, damit diese keine übermäßige Gefahr für Wildtiere darstellen.






