Die Wilddiebe – Damknieper in Not

Die Befreiung

Wir waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und so gelang es uns den deutlich geschwächten Damhirsch zu befreien.

Der ziemlich unterernährte Hirsch war kooperativ, was wahrscheinlich daran lag, dass er komplett dehydriert war.
Wir konnten ihn gut bändigen und so befreite Gerold ihn aus seiner misslichen Lage. Wir waren wirklich sehr glücklich damit, den Hirsch befreit zu haben.

Und wiedermal wurde uns bewusst, was Netze, Zäune, Planen und ähnliches Wildtieren antun können .

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Der letzte Moment ehe Hirsch befreit ist.

Der Schneezaun war Schuld

Wie sich herausstellte, hatte sich der Hirsch das Netz allerdings nicht in unserem Revier eingefangen.

Und es war dieses Mal nicht so, dass es sich um unachtsam entsorgten Müll handelte, denn der Hirsch hatte sich an einem Schneeschutzzaun vergangen.
Dieser wird bei uns gerne auf offenen Flächen in Straßennähe angebracht, um Schneeverwehungen zu vermeiden.

Der Zaun war diesem Knieper scheinbar ein Dorn im Auge und so zerlegte er ihn einfach mal und nahm ihn mit in unser Revier.

Glück für ihn, dass er es überlebte. Hoffen wir, dass es ihm eine Lehre war.

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Ein erfolgreicher Tag beim Stangesuchen ein Passer und eine frische Einzelstange. Ausserdem drei alte, wobei wir davon nur eine mit nach Hause nahmen.

Stangensammeln – Ein voller Erfolg

Natürlich nutzten wir den weiteren Tag noch im Revier und gingen Stangen suchen. Und tatsächlich hatten wir das Glück auf unserer Seite und fanden drei frische sowie drei alte Abwurfstangen. Ein wirklich ganz besonderer Tag im Revier, welchen wir so schnell nicht vergessen werden.

Wir hoffen, das Video der Befreiung interessiert euch. Nicht immer funktioniert solch eine Damhirsch Befreiung so problemlos und es ist weiß Gott auch nicht ungefährlich.

Doch was sein muss, muss sein!

Bis zum nächsten Blogeintrag

Paul und Gerold Reilmann