Wolf nach Unfall bei Bremerhaven von Jäger getötet

Bei Bremerhaven im Landkreis Cuxhaven musste ein Jäger nach einem Unfall einen Wolf töten. Wie kam es zu dem Vorfall?

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Ein Wolf erlitt schwere Verletzungen bei einem Wildunfall. Eine Amtstierärztin fordert den Abschuss. © Unsplash/Josh Felise

Bei einem Wildunfall kollidierte ein Wolf mit einem Auto, das Tier erlitt schwere Verletzungen. Eine Amtstierärztin ordnete deshalb an, das verletzte Raubtier zu töten. Ein Jäger übernahm diese Aufgabe vor Ort.

Wildunfall: Fahrer kollidiert mit Wolf – Tier schwer verletzt

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Donnerstag (23. April 2026) in der Nähe von Geestland im Landkreis Cuxhaven. Zwischen Neuenwalde und Debstedt kam es zu einem Wildunfall, bei dem ein Wolf schwer verletzt wurde. Berichten zufolge kreuzte das Raubtier die Fahrbahn direkt vor einem 39 Jahre alten Autofahrer. Der Mann hatte keine Möglichkeit, eine Kollision zu verhindern. Der Schaden am Fahrzeug liegt laut Polizeimitteilung bei knapp 10.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt.

Jäger tötet Raubtier: Amtstierärztin ordnet Abschuss an

Der Wolf erlitt in Folge des Zusammenpralls schwere Verletzungen. Eine Amtstierärztin sichtete das Tier und ordnete aufgrund seines Zustandes an, es erlegen zu lassen. Das Teilte die Polizei mit. Ein Jagdberechtigter erschoss daraufhin den Wolf.

In der Vergangenheit sorgten derartige Fälle immer wieder für Diskussionen. Dadurch, dass der Wolf ein geschütztes Tier ist, muss die Entnahme im Falle eines Unfalls bislang zuerst durch einen Amtstierarzt oder eine Amtstierärztin angeordnet werden. Wenn andere Tiere bei Wildunfällen schwere Verletzungen erleiden, können Jägerinnen und Jäger selbstständig eine Entscheidung treffen und damit mögliches Leid schnellstmöglich beenden. Für Wölfe, die bei Unfällen Verletzungen erleiden, bedeutet diese Regelung unter Umständen ein längeres Leiden.

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