Bei einem Wildunfall kollidierte eine 46 Jahre alte Frau auf der Bundesstraße mit einem Hirsch. Trotz einer Vollbremsung konnte sie den Zusammenstoß nicht verhindern. Der Unfall sorgte für horrende finanzielle Schäden und Verletzungen. Für das Wildtier endete die Kollision mit dem sofortigen Tod.
Wildunfall bei Wackerow: Frau kollidiert auf Bundesstraße mit Hirsch
Bei Wackerow im Kreis Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) kam es auf der Bundesstraße 105 zu einem WIldunfall. Dabei wurde eine 46-jährige Autofahrerin verletzt. Nach Angaben der Polizei war die Fahrerin gerade auf der Bundesstraße zwischen Hinrichshagen und Neuenkirchen unterwegs, als plötzlich zwei Hirsche vor ihr versuchten, die Fahrbahn zu kreuzen.
Fahrerin erleidet Verletzungen, Hirsch verstirbt an Unfallstelle
Die Autofahrerin bremste laut Berichterstattung sofort, konnte den Zusammenstoß mit einem der Hirsche allerdings nicht verhindern. In Folge der Kollision wurde die Frau leicht verletzt. Nach dem Wildunfall habe sie sich dementsprechend ärztlich behandeln lassen. Der Hirsch, der mit dem Fahrzeug der Frau kollidierte, ist so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.
Wildunfall: Enorme Kräfte wirken bei Zusammenstoß mit Wildtieren
Wildunfälle bergen große Gefahren, sowohl für die Tiere selbst als auch für die betroffenen Menschen im Straßenverkehr. Wenn, wie in diesem Fall, ein Auto mit einem Hirsch kollidiert, entstehen beim Aufprall immense Kräfte. Ein ausgewachsener Rothirsch kann bis zu 200 Kilogramm wiegen, bei einem Zusammenprall mit 60 km/h, einer üblichen Geschwindigkeit auf Bundesstraßen, wirken knapp 5 Tonnen Masse auf das Fahrzeug. Das entspricht etwa dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten. Gleichzeitig birgt das Ausweichen die meist noch größere Gefahr, beispielsweise den Zusammenprall mit dem Straßenverkehr oder Bäumen am Fahrbahnrand.






