Am vergangenen Mittwoch (8. April 2026) brach ein Wolf aus einem Zoo aus. Der Vorfall ereignete sich im Zentrum von Südkorea in der Großstadt Daejeon. Inzwischen suchen hunderte Personen nach dem Tier mit dem Namen Neukgu. Dieses buddelte sich aus seinem Gehege. Am vergangenen Mittwochmorgen bemerkten Mitarbeiter des Tierparks bei einer Zählung, dass ein Wolf im Gehege fehlte. Überwachungskameras bestätigten die Flucht des Raubtiers.
Wolf aus Zoo ausgebrochen: Soldaten, Polizei und Feuerwehr suchen gemeinsam
In dem riesigen Einsatzteam finden sich Soldaten, Feuerwehrmänner und Polizisten. Seit dem Ausbruch von Neukgu suchen sie alle nach dem Tier. Besonders prekär: Der Wolf wurde einmal in direkter Nähe zu einer Schule gesichtet. Seitdem fehlt jede Spur des Raubtiers. Die Stadt Daejeon berichtete gegenüber der BBC von dem Vorfall. Mutmaßlich streift das Tier mittlerweile durch die Wälder entlang der Stadt.
Drohnen und Thermalgeräte scheitern an starkem Regen
Um den Wolf zu finden, fährt die Stadt schwere Geschütze auf. Das gigantische Einsatzteam suchte bislang mit Drohnen sowie Thermaltechnik nach dem Raubtier. Der starke Regen, der momentan in der Region vorherrscht, erschwert die Suche allerdings immens. Zusätzlich gibt es laut Berichterstattung der „The Independent“ immer wieder Fehlsichtungen, die die Kapazitäten der Einsatzkräfte einnehmen.
Wolf in Südkorea: Raubtier seit Jahren ausgestorben
In Korea gelten Wölfe in der Natur seit den 1990er Jahren als ausgestorben. Im Jahre 2008 startete ein Wiederansiedlungsprojekt, bei dem Wölfe aus Russland nach Südkorea gebracht wurden, um die koreanische Subspezies Canis lupus coreanus wieder instand zu setzen. Der entflohene Wolf gilt als Teil dieses Projekts.






