Schäferhund in Rohr stecken geblieben: Großeinsatz

In Dresden musste ein Schäferhund aus einem Rohr befreit werden. Die Hündin ist einem Dachs gefolgt und blieb stecken. Der Großeinsatz endete mit einem Happy End. 

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In Dresden hechtete ein Schäferhund einem Dachs hinterher - und blieb in einem Rohr unter der Erde stecken. © Unsplash/Vincent van Zalinge

Bei einem stundenlangen Großeinsatz in Dresden konnten die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk einen belgischen Schäferhund aus einem Rohr befreien. Hündin Mara steckte Berichten der Feuerwehr zufolge etwa zwei bis drei Meter tief unter der Erde fest und konnte sich nicht eigenständig befreien.

Dachs gejagt: Schäferhund steckt in Rohr in Dresden fest

Wie konnte es zu dem Vorfall kommen? Am Morgen vom Donnerstag (28. Mai 2026) ging der Besitzer der Hündin mit dieser spazieren. Bei einem Leinenwechsel entwischte Mara plötzlich und hechtete einem Dachs hinterher. Der Schäferhund folgte dem Wildtier in ein etwa 20 Meter langes Rohr. Mara konnte sich nicht eigenständig befreien, weshalb der Besitzer schnell die Feuerwehr rief.

Feuerwehr stundenlang mit Bagger und Schaufeln im Einsatz

Für die Einsatzkräfte gestaltete sich die Rettungsaktion allerdings schwierig. Von außen kamen sie nicht an den Schäferhund heran. Deshalb gruben sie sich mit einem Bagger an Mara heran. Für das letzte Stück kamen dann Schaufeln zum Einsatz. Am Nachmittag kam dann der Erfolg: Die Rettungskräfte konnten die Hündin unversehrt aus dem Rohr unter der Erde befreien. Den Dachs fanden sie ebenfalls in dem Rohr, dieser zeigte sich jedoch unbeeindruckt und wartete die Rettungsaktion gleichgültig ab. Für ihn hatte der Einsatz keine Konsequenzen.

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