Landesjägertag 2015

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©LJV NRW

Landesjägertag 2015

„Wir erwarten von dieser Regierung nichts mehr.“

Schmallenberg (Nordrhein-Westfalen): Der Landesjägertag 2015 am vergangenen Sonntag endete mit einer deutlichen Ansage in Richtung des grünen Umweltministers Johannes Remmel.

So werde man seitens des Jagdverbandes juristisch gegen das neu erlassene Jagdgesetz vorgehen und damit sei man nicht alleine, wie Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg betonte: „Ich weiß, dass auch aus der Mitte des Landtags Klageverfahren gegen das Landesjagdgesetz NRW geprüft werden“.

Zudem sieht Müller-Schallenberg die Möglichkeit, mit Hilfe einer Volksinitiative zusätzlichen Druck auf den Landtag auszuüben.

„Wir werden alle gebotenen politischen Mittel nutzen, um unseren Kampf weiterzuführen.“

Weiterhin soll die Jagdabgabe soll umfassend geprüft werden, so Müller-Schallenberg, womit er seiner Rede vom Landesjägertag 2013 Nachdruck verlieh, in der er klar forderte: „Jägergeld muss in Jägerhand bleiben“.

Vor allem die Gefahr der Zweckentfremdung der Jagdabgabe stehe im Raum, es sei nicht ersichtlich, welcher Verwendung die Gelder zufließen.

Der mit weit über 700 anwesenden Jägern mehr als gut besuchte Landesjägertag 2015 ging mit einem klaren Bekenntnis gegenüber der Jagd-Doktrin aus Düsseldorf zu Ende.

„Unser Motto gilt mehr denn je: Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“

Hier finden Sie die Pressemitteilung des LJV.