In Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) haben zwei Hunde eine junge Frau schwer verletzt. Helfen konnte nur ein Jäger – dieser musste allerdings seine Schusswaffe einsetzen.
Hunde greifen Frau an: Jäger muss auf aggressive Schäferhunde schießen
In Bad Oeynhausen in Nordrhein-Westfalen haben zwei Schäferhunde eine 23 Jahre alte Frau angegriffen. Die beiden Tiere verletzten die Frau schwer. Den Berichten zufolge teilte die Polizei Minden-Lübbecke am Samstagabend (27. Dezember 2025) mit, dass die Hunde auf einer Hofeinfahrt in Eidinghausen die junge Frau angriffen. Laut Medienberichten sind die beiden Hunde entlaufen. Sie gingen sofort auf die 23-Jährige los und bissen ihr mehrere Male in die Beine. Danach zerrten sie die Frau in Richtung des Hinterhofes. Die schmerzlichen Schreie der Frau bemerkten die Nachbarn aus der Umgebung. Diese eilten schnellstmöglich zur Hilfe. Darunter: Ein Jäger
Nachbarn versuchen, Frau zu retten
Die Nachbarn versuchten kläglich, die beiden Schäferhunde von der 23-Jährigen zu entreißen. Dabei brachte sich einer der Helfer selbst in Gefahr. Laut Angaben der Polizei handelte es sich bei einer der Personen vor Ort um einen Jäger. Der Weidmann „sah sich schließlich gezwungen, mit einer Schusswaffe auf die hochaggressiven Hunde zu schießen, um die Frau und die anwesenden Helfer vor weiteren Bissattacken zu schützen.”
Jäger muss Schüsse auf Hunde abgeben
Die beiden Schäferhunde überlebten die Schüsse durch den Jäger nicht. Die Helfer alarmierten einen Notarzt, der bei der 23 Jahre alten Frau „erhebliche Bisswunden im Bereich der Oberschenkel und Waden“, erklärte die Polizei laut Westfälischem Anzeiger. Die Frau wurde nach der Erstversorgung ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. In der Zwischenzeit fand auch der Hundehalter seine Schäferhunde in der Hofeinfahrt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet, unter anderem wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung. Die Hunde seien “unbemerkt von seinem Grundstück entlaufen”.






