Titel-Jaeger-9-2026


Sauen satt!

Liebe Leser,

ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich stehe gefühlt jede zweite Woche in der Waschanlage und versuche mit allen möglichen Mittelchen Lack und Scheiben meines Autos sauber zu bekommen. Beim Einweichen der Überreste diverser „Schadinsekten“ (Tipp: Insektenlöser funktionieren tatsächlich) kam ich kürzlich ins Grübeln. Dabei erinnerte ich mich an ein Gespräch, das ich vor Jahren mit Jagdfreunden in Ostfriesland geführt hatte. Es ging dabei ums Niederwild und die extrem schlechten Fasanenstrecken. So sehr man sich auch mit Raubwildjagd und Wildackermischungen gegen den Niedergang stemme, es würde einfach nicht besser werden. Vielleicht machen ja auch die Nachbarn zu wenig? Ein älterer Waidmann, der sich bis zu diesem Punkt im Gespräch eher zurückgehalten hatte, brachte mit seiner These plötzlich alle zum Schweigen. Seiner Meinung nach seien weder Fuchs noch Mäusebussard das Problem und auch nicht die Nachbarn, sondern das Fehlen der Insekten.
Insekten? Natürlich! Denn Jungvögel, nicht nur Fasan und Feldhuhn, sondern auch unsere Wildenten, sind auf tierisches Eiweiß angewiesen. Bekommen sie das nicht, beginnen sie zu kümmern, was früher oder später zum Tod führt. Für mich machte das alles Sinn, denn auf dem Weg von Sachsen nach Ostfriesland – immerhin knapp 500 km – war nur gelegentlich ein Insekt auf der Frontscheibe eingeschlagen. Wenn ich mir die Front meines Autos heute anschaue, hat sich das inzwischen definitiv geändert….

Das ganze Editorial lesen Sie wie immer in der aktuellen Septemberausgabe.

  • Erntejagd - Anlauf im Schatten der Häcksler
    • Sicher jagen - Unfälle vermeiden
      • Saugatter im Fokus - Faktencheck
        • Im Dienste des Staates -Jagdterrier beim Zoll
        • Nachbau - "Steel-Action" zum Kampfpreis