Um eine weitere Ausbreitung der ASP einzudämmen, wurden in den betroffenen Regionen insgesamt 515 Kilometer Schutzzäune errichtet. Betroffen sind der Kreis Olpe, der Kreis Siegen-Wittgenstein sowie der Hochsauerlandkreis.
ASP in Nordrhein-Westfalen: Wildschwein-Population unter strenger Überwachung
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) war im Juni vergangenen Jahres erstmals bei einem Wildschwein im Kreis Olpe festgestellt worden. Seitdem wird die Wildschweinpopulation im Sperrgebiet unter anderem mithilfe von Drohnen überwacht. Nach aktuellen Schätzungen leben dort noch knapp 500 Wildschweine.
Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wurden seit dem Ausbruch der Tierseuche rund 8.000 Wildschweine erlegt. Die Zahlen stammen aus der Antwort der Landesregierung auf eine Große Anfrage der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag. Die getöteten Tiere dürfen unabhängig davon, ob sie mit der ASP infiziert waren oder nicht, nicht vermarktet werden. Um die Bejagung zu unterstützen, zahlt das Land eine Abschussprämie. Dafür stehen insgesamt 3,2 Millionen Euro zur Verfügung.
Afrikanische Schweinepest: Maßnahmen gelten als erfolgreich
Unterschiedlich bewerten Landesregierung und Opposition das bisherige Krisenmanagement. Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) sieht die bisherigen Schutzmaßnahmen als erfolgreich an. Durch die eingeleiteten Maßnahmen habe eine großflächige Ausbreitung der ASP bislang verhindert werden können.
Die SPD hingegen übt Kritik am Vorgehen der Landesregierung. Nach Ansicht der Oppositionsfraktion habe das Landwirtschaftsministerium zu spät auf den Ausbruch der Tierseuche reagiert.









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