Wildschweine im Harz: Neue Maßnahmen ergriffen

In Osterode am Harz sind Wildschweine schon seit längerer Zeit ein Problem. Die Tiere wühlen unter anderem Friedhöfe und Gärten um. Nach einiger Zeit mit intensiver Bejagung hat die Stadt nun neue Maßnahmen ergriffen. 

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Im Harz sorgen Wildschweine für Unruhe. Können zentrale Meldestellen den Umgang erleichtern? © Pixabay/Oliver Völker

Osterode am Harz im Landkreis Göttingen (Niedersachsen) hat schon länger ein Wildschweinproblem. Nachdem die Tiere im Harz nun schon länger intensiv bejagt werden, hat die Stadt nun eine neue Maßnahme entschieden: Eine zentrale Meldestelle zum Thema Wildschweine.

Osterode am Harz: Wildschweine mit zentraler Meldestelle kontrollieren?

Bürgermeister Jens Augat (SPD) äußerte sich der Presse gegenüber zu der Meldestelle. Bürgerinnen und Bürger können diese demnach nutzen, um Schäden und Sichtungen allgemein zu melden. Denn die Wildschweine graben vielerorts Gärten, Spielplätze oder sogar Friedhöfe um. Eine schwierige Situation für die Anwohnerschaft. Bislang sind diese Meldungen an verschiedenen Stellen eingegangen, wie dem Ordnungsamt und den Landesforsten.

Nun gibt es offizielle Möglichkeiten: Unter der E-Mail-Adresse [email protected] sowie das Bürgerportal und die Telefonnummer (05522) 31 83 03 können Personen nun Wildschwein-Belangen melden. Das soll, neben Zäunen und Bejagung, eine weitere Säule im Management darstellen.

Schwarzwild seit einiger Zeit intensiv bejagt

Zwischen April 2025 und Januar 2026 hat die Jägerschaft um Osterode am Harz etwa 600 Wildschweine erlegt. Wie Augat gegenüber dem “NDR” erklärt sind das “doppelt so viele wie sonst”. Derweil steigen deutschlandweit die Zahlen bei der Schwarzwildbejagung in den letzten Jahren. Dafür ist unter anderem die Ausbreitung der ASP verantwortlich.

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