Nutria in Schleswig-Holstein: 50.000 Euro für Pilotprojekt

Um die Deiche und die Natur in Schleswig-Holstein zu schützen, hat der Landtag sich nun dazu entschieden, stärker gegen invasive Arten vorzugehen. Im Kampf gegen die Ausbreitung von Nutrias stehen nun 50.000 Euro für ein Pilotprojekt zur Verfügung.

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In Schleswig-Holstein soll ein Pilotprojekt die Ausbreitung von Nutrias eindämmen. © Pixabay/Sabine

Egal ob Waschbär, Marderhund, Nilgans oder Nutria: Invasive Arten sorgen vielerorts für Herausforderungen. In Schleswig-Holstein soll ein Pilotprojekt nun die stetig steigende Ausbreitung von Nutrias eindämmen. Dafür stellt die Landesregierung des nördlichen Bundeslandes nun 50.000 Euro zur Verfügung.

Nutria, Waschbär und weitere invasive Arten in Schleswig-Holstein: Regierung reagiert

Das Pilotprojekt soll bei der Jagd auf Nutrias, Waschbären und auch Marderhunden unterstützen. Für 50.000 Euro stellt die Landesregierung Fallen bereit. Die Bekämpfung invasiver Arten sei keine kurzfristige Aufgabe“, wie Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) im Landtag erklärte.

Biberratte breitet sich deutschlandweit aus

Die Schwarz-Grüne Regierung von Schleswig-Holstein möchte mit dem Projekt die Jägerschaft im Norden dabei unterstützen, Deiche und Gewässergebiete zu schützen. Diese sind durch das Wühlen vieler invasiver Arten besonders gefährdet. Die Nutria ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt. Sie ist auch unter dem Namen Biberratte bekannt und wurde ursprünglich nach Europa gebracht, um Pelze zu gewinnen. Nun vermehrten sich die Tiere deutschlandweit. Und das hat Folgen für das heimische Ökosystem.

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