In NRW sollen härtere Maßnahmen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Zukunft noch weiter eindämmen. Jäger sollen in den Kerngebieten und der Sperrzone II in Zukunft eine Prämie von 200 Euro für erlegtes Schwarzwild erhalten. In der Sperrzone I soll es in Zukunft 150 Euro pro erlegtem Tier geben.
ASP in Nordrhein-Westfalen: Finanzielle Unterstützung für Jäger
Darüber hinaus soll es in Zukunft weitere Unterstützung für Jäger geben. Diese sollen in Zukunft finanzielle Beihilfe erhalten, wenn sie Schutzzäune errichten. Diese haben sich als wirksam im Kampf gegen die Tierseuche erwiesen. Die erste nachgewiesene Infektion in NRW liegt inzwischen rund zehn Monate zurück. Damals hat man ein infiziertes Schwein im Kreis Olpe gefunden.
Bundesland möchte Ausbreitung der Tierseuche aktiv eindämmen
Nach zehn Monaten haben sich die Kreise in NRW nun entschieden, noch stärker gegen die Ausbreitung der ASP vorzugehen. Inzwischen sind etwa 580 ASP-positiv getestete Wildschweine innerhalb des Bundeslands bestätigt. Im gleichen Zeitraum konnte man allerdings auch rund 45.000 erlegte oder verendete Wildschweine negativ auf die Tierseuche testen.
Ausbreitung der ASP: Bejagung als wichtige Maßnahme
Silke Gorißen erklärte laut WDR, dass die Unterstützung an die Kreise in Zukunft verdoppelt werde. „Je schneller der Bestand reduziert wird, umso schneller lässt sich die Schweinepest tilgen“, erklärt die NRW-Ministerin für Landwirtschaft. Die Bejagung von Schwarzwild stellt dabei einen wichtigen Bestandteil der Maßnahmen dar, denn ein geringer Bestand senke das Risiko dafür, dass sich die ASP weiter ausbreitet, wie das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt. Bereits seit Februar fördert das Land NRW deshalb die Bejagung von Wildschweinen.






