In Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis führte ein Wildunfall am vergangenen Freitagabend (24. April 2026) zu einer Kettenreaktion. Die Kurzfassung: Ein Motorradfahrer stürzte in Folge einer Kollision mit einem Wildschwein. Er landete auf der Fahrbahn, auf der gerade ein Linienbus unterwegs war. Dieser musste eine Notbremsung durchführen, bei der eine Mitfahrerin verletzt wurde.
Wildunfall in Troisdorf in NRW: Wildschwein, Motorrad und Bus involviert
Zu den Details des Vorfalls konnte die Polizei weitere Informationen liefern. Wie diese mitteilt, war der Motorradfahrer, ein 29 Jahre alter Kölner, gegen 23.50 Uhr am Freitag auf der K10 in Richtung Troisdorf-Altenrath unterwegs. Plötzlich lief vor dem Mann ein Wildschwein auf die Straße. Der 29-Jährige konnte eine Kollision nicht mehr verhindern und stürzte darauffolgend von seinem Fahrzeug auf die Fahrbahn. Dabei erlitt er leichte Verletzungen.
Der Kölner stürzte nach dem Wildunfall vor einen Linienbus. Der 42-jährige Busfahrer konnte allerdings schlimmeres mit einer Notbremsung verhindern. Der Motorradfahrer wurde nicht erfasst. Dennoch kam es zu einer weiteren Verletzungen. Denn durch die scharfe Bremsung schlug eine 43-jährige Insassen des Busses ihren Kopf an. Sie erlitt allerdings ebenfalls nur leichte Verletzungen.
Die Folgen der Kettenreaktion im Rhein-Sieg-Kreis
Sowohl die Passagierin als auch der Motorradfahrer erhielten medizinische Versorgen in einem Krankenhaus. Glück im Unglück könnte es auch für das Wildschwein gegeben haben. Nach der Kollision lief dieses zurück in den angrenzenden Wald in Troisdorf. Über seinen Zustand ist derzeit nichts bekannt, es scheint allerdings keine tödlichen oder schweren Verletzungen erlitten zu haben. Das Motorrad des 29-Jährigen musste in Folge des Unfalls angeschleppt werden.






