Der Bärenangriff ereignete sich in Polen. Polnischen Nachrichten zufolge war eine 58-jährige Frau mit ihrem Sohn in einem Wald spazieren. Dieser verlor seine Mutter allerdings aus den Augen. Nach einiger Zeit wandte der Mann sich via Notruf an die Polizei mit der Info, seine Mutter nicht mehr ausfindig machen zu können. Rettungskräfte rückten an und lieferten schnell traurige Gewissheit: Sie konnten nur noch den Tod der schwer verletzten Frau feststellen. Schnell war klar, dass ein Bär die Mutter angegriffen und getötet haben muss.
Bärenangriff in Polen: Mutter auf Waldspaziergang angegriffen
Der tragische Bärenangriff ereignete sich in der Nähe des Dorfes Plonna im Südosten von Polen. In der Region leben laut neuesten Daten etwa 100 Braunbären, 80 davon in unmittelbarer Nähe zum Angriffsort in der Region Bieszczady. Polnischer Berichterstattung zufolge soll der Bär in diesem Fall Jungtiere mit sich geführt haben. Bärenmütter, die ihre Jungen verteidigen wollen, gelten als besonders gefährlich für den Menschen. Dennoch kommt es in Polen selten zu Bärenangriffen, das letzte Mal im Jahr 2014.
Der Braunbär in Europa: Population und Risiko
Insgesamt leben in Europa rund 17.000 Braunbären, der Großteil im Osten des Kontinents. Die größte Bären-Population lebt in Rumänien, gefolgt vom Balkan und Skandinavien. In Deutschland sind Sichtungen seltene Einzelfälle, die allerdings immer wieder für Schlagzeilen sorgen. Das wohl berühmteste Beispiel dafür ist „Problembärin Gaia„, die heute in Gefangenschaft leben muss.






