Vogelgrippe in Hessen: Nilgänse an Tierseuche verstorben

Im Vogelsbergkreis in Hessen soll die Vogelgrippe ausgebrochen sein. Ein Schnelltest soll das Virus bei zwei toten Nilgans-Küken nachgewiesen haben. Was bedeutet der Fund für den hessischen Landkreis? 

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Im Vogelsbergkreis ist die Vogelgrippe ausgebrochen. © Unsplash/Nick Augustat

Am Alsfelder Erlenteich im Vogelsbergkreis in Hessen ist allem Anschein nach die Vogelgrippe ausgebrochen. Nach Angaben des Kreises wurden vor Ort zwei tote Nilgans-Küken gefunden. Laut der “hessenschau” habe man die beiden Tiere via Schnelltest auf die Vogelgrippe getestet. Eines der Tiere lieferte ein positives Testergebnis. Ein weiterer Test müsse die Erkrankung an der Tierseuche laut des Kreises noch bestätigen. Dennoch richtet sich das zuständige Veterinäramt bereits mit der Bitte an die Bevölkerung, Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um sich selbst und Geflügelbestände in der Region zu schützen.

Vogelgrippe in Hessen: Nilgänse in Vogelsbergkreis betroffen

Für Einzelpersonen bedeuten die Maßnahmen im Kampf gegen die Vogelgrippe unter anderem, keine toten Vögel am Wegesrand anzufassen. Zusätzlich sollte der Kontakt mit Ausscheidungen von Vögeln bestmöglich vermieden werden. Für Besitzer von Geflügel gelten derweil weitere Maßnahmen. So müssen sie vor und nach Betreten der Stalleinrichtungen ihr Schuhwerk  wechseln oder desinfizieren. Auch sollen die Besitzer Futter und Trinkwasser so aufbewahren, dass Wildvögel keinen Zugang zu diesen haben.

Tierseuche in Hessen: Mehrere Ausbrüche bestätigt

Es handelt sich nicht um das erste Mal, dass die Vogelgrippe in jüngster Zeit in Hessen ausgebrochen ist. Die Geflügelpest hat zuvor unter anderem Wildvögel an einem Badesee bei Großkrotzenburg (Hanau) getötet, auch der Kreis Gießen war bereits betroffen.

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