DJV geht erfolgreich gegen Falschbehauptung vor

Der DJV konnte erfolgreich gegen eine Falschbehauptung des Bundesverbands Wildtierhilfen vorgehen, eine wissenschaftliche Studie zum negativen Einfluss von Waschbären mitfinanziert zu haben.

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Der DJV konnte juristisch erfolgreich gegen eine Falschaussage vorgehen. © Unsplash/Chalo Garcia

Der Deutsche Jagdverband (DJV) ist erfolgreich juristisch gegen die Falschbehauptung des Bundesverbands Wildtierhilfen vorgegangen, der DJV habe eine wissenschaftliche Studie zum negativen Einfluss von Waschbären mitfinanziert. Das geht aus einer Meldung des Jagdverbands hervor. Dieser geht davon aus, dass damit wichtige Ergebnisse in Frage gestellt werden sollten. Die Wissenschaftler der Goethe-Uni Frankfurt konnten den negativen Einfluss des Kleinbären auf Amphibien beweisen.

DJV geht gegen Falschaussage vor: Keine Finanzierung von Projekt zu Waschbär-Einfluss

Was sind die Hintergründe zu dem juristischen Prozess? In einem Artikel im Weilburger Tageblatt über den Umgang mit Waschbären hatte der Bundesverband der Wildtierhilfen die Fangjagd kritisiert. Der Verband behauptete, dass der DJV eine Studie des Parasitologen und Infektionsbiologen Professor Sven Klimpel mitfinanziert hätte.

Forschungsergebnisse zeigen: Waschbären haben negativen Einfluss auf Amphibien

Professor Klimpel ist Leiter des Projekts Zoonotische und Wildtierökologische Auswirkungen Invasiver Carnivoren (ZOWIAC) an der Goethe-Universität Frankfurt. Mit der Falschbehauptung wollten man nach Auffassung des DJV wichtige Forschungsergebnisse in Frage stellen.
Der DJV wehrte sich dagegen nun erfolgreich juristisch – mit einer Abmahnung. Nach anwaltlicher Aufforderung zur Löschung der Falschbehauptung hat der Verlag des Weilburger Tageblatts nicht nur die Falschbehauptung, sondern den gesamten Artikel aus seinem Online-Angebot entfernt.

Mehr Informationen zu dem Fall sowie dem ZOWIAC Projekt der Goethe-Universität Frankfurt können Sie hier lesen.

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