Eigentlich sollte es nur ein gemütlicher Spaziergang sein. Doch Hündin Isa machte nahe Schkeuditz in Sachsen eine schockierende Entdeckung. Im Unterholz im Wald spürte der Jagdhund plötzlich einen menschlichen Schädel auf. Jetzt sind auch Kripo und Staatsanwaltschaft involviert. Was ist bislang zu dem Fall bekannt?
Jagdhund findet menschlichen Schädel in Sachsen: Staatsanwaltschaft und Kripo involviert
In der örtlichen Jägerschaft verbreitete sich die Information Berichten zufolge wie ein Lauffeuer. Am 11. April fand die Hündin des örtlichen Jagdpächters gegen 19 Uhr am Abend einen menschlichen Schädel. Besonders prekär: Der Schädel befand sich nicht einmal 200 Meter von der Bundesstraße 186 entfernt. Der Jagdpächter reagierte sofort und rief die Polizei. Ermittler sicherten den Fundort, seither sind auch Kripo und Staatsanwaltschaft in die Ermittlungen involviert. Letztere bestätigte den heiklen Fund, konnte allerdings noch keine weiteren Informationen zu dem Fall geben.
Von Jagdhund gefundener Schädel soll bereits älter sein
„Der Schädel wird momentan untersucht“, erklärt die Sprecherin der Ermittlungsbehörde Vanessa Fink. Derzeit ist unklar, ob es sich etwa um einen Mord- oder Vermisstenfall handelt oder, ob es eine andere Erklärung für den Fund des Schädels gab. Der Berichterstattung zufolge deute der Zustand des Schädels daraufhin, dass der Tod der Person schon länger her ist. Die Rechtsmedizin soll nun weitere Informationen sammeln.
Ablauf der Ermittlungen noch unklar
„Es wurde – wie in solchen Fällen üblich – ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet“, erklärt die Staatsanwältin. Dafür könnte die Fundstelle noch ein weiteres Mal abgesucht werden müssen. Diese ist daher bis heute abgesperrt. Sollte der Schädel, den der Jagdhund fand, sich als sehr alt herausstellen, wird das Verfahren wahrscheinlich eingestellt.






