Eigentlich begann der Fall bereits Mitte März. Wie mehrfach berichtet, hatte eine Gruppe von Erpressern einen Geschäftsmann aus dem Odenwald im Süden von Hessen ins Auge gefasst. Offenbar fing die Bande an, den Mann zu erpressen. Am vergangenen Sonntag (29. März 2026) sollte es am Spätabend zu einer Geldübergabe kommen. Wie konnte eine Wildschwein-Rotte dieses Vorhaben also stoppen?
Wildschwein-Rotte stoppt Erpressung: Was ist bekannt?
Zu diesem Zeitpunkt liefen bereits die Ermittlungen zu dem Fall. Die Ermittler hatten einen der mutmaßlichen Täter an diesem Abend bereits im Visier und versuchten, diesen im Rahmen der Fahndung zu stellen. Der Mann bemerkte die Polizei allerdings und floh daraufhin mit seinem Auto.
Bei Michelstadt endete die Verfolgung allerdings abrupt. Der mutmaßliche Täter kollidierte auf seiner Flucht mit seinem PKW mit der besagten Wildschwein-Rotte. Die Beamten konnten den Mann daraufhin festnehmen.
Fahrer leicht verletzt, weiterer Verdächtiger geschnappt: Ermittlungen laufen
Der Fahrer wurde durch die Kollision mit den Wildtieren leicht verletzt. Es ist davon auszugehen, dass mindestens ein Wildschwein bei dem Zusammenstoß ebenfalls Schäden erlitt – Informationen gibt es dazu allerdings nicht. Im Zuge der Ermittlungen konnte die Polizei zusätzlich einen 18 Jahre alten Verdächtigen in Gewahrsam nehmen. Gegen beide Männer wird nun wegen versuchter Erpressung ermittelt.






