Ein Wolf ist in Hamburg bei einem Unfall getötet worden. Das Tier starb bei einem Verkehrsunfall auf der A25 in der Nacht zum vergangenen Freitag (13. März 2026) auf Höhe der Ausfahrt Curslack. Die Umweltbehörde berichtete am darauffolgenden Montag von dem Vorfall.
Wolf stirbt bei Verkehrsunfall in Hamburg
Der Unfall ereignete sich am Freitag an der A25. Der Wolf versuchte den Berichten zufolge, die Fahrbahn auf Höhe der Auffahrt Curslack zu überqueren. Ein Autofahrer hatte keine Möglichkeit mehr, rechtzeitig zu bremsen. Er erfasste das Tier mit seinem Fahrzeug. Der Wolf starb noch an der Unfallstelle in Folge der Kollision. Der Mann kam mit einem Schrecken davon – er blieb in Folge des Unfalls unverletzt. Wolfsbetreuer des gemeinsamen Wolfsmanagements von Schleswig-Holstein und Hamburg haben den Kadaver noch in der Nacht auf den 13. März geborgen.
Jungrüde soll genetisch untersucht werden
Laut Umweltbehörde handelt es sich bei dem verunfallten Wolf um einen Jungrüden. Dieser soll etwa 28 Kilo wiegen. Sein Kadaver soll in den kommenden Tagen für Untersuchungen in das Leibnitz-Institut für Wildtierforschung in Berlin kommen – unter anderem sollen genetische Proben dabei helfen, die Herkunft des Tieres zu bestimmen.
Wölfe im Straßenverkehr: Weiterhin häufigste Todesursache
Laut NDR kommt in es Hamburg seit 2013 immer wieder zu Wolfssichtungen. Seit 2013 kam es nach Informationen der Umweltbehörde zu 21 eindeutigen Nachweisen von Wölfen. Den letzten Nachweis gab es in diesem Jahr, mit der Hilfe einer Fotofalle wurde im Duvenstedter Brook ein Wolf entdeckt.
Verkehrsunfälle bleiben die häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland. Das berichtet auch die Umweltbehörde. Seit 2020 sterben jedes Jahr rund 100 bis 150 der geschützten Raubtiere an den Folgen von Kollisionen auf deutschen Straßen.






