In Wuppertal musste die Feuerwehr zu einem sensiblen Rettungseinsatz. Ein Bussard steckte in der Lücke einer Mauer fest. Wie konnten die Retter den Greifvogel befreien?
Rettungsaktion in Wuppertal: Feuerwehr rettet Bussard am Bahnhof
Am Dienstag, den 20. Januar 2026 musste ein Bussard am Wuppertaler Döppersberg gerettet werden. Der Vogel steckte laut Pressemitteilung der Feuerwehr in einer Mauerlücke fest. Allem Anschein nach manövrierte sich das Tier in einen Spalt, aus dem es sich selbst nicht befreien konnte.
Greifvögel in Wuppertal sind grundsätzlich kein seltener Anblick. Die Tiere sind demnach häufig in der Nähe des Hauptbahnhofs aktiv. Es handelt sich dabei nicht etwa um Wildtiere. Stattdessen setzt die Falknerei Bergisch Land die Tiere im Auftrag der Stadt ein, um Tauben von dem Gelände abzuschrecken. Das geschieht inzwischen seit über acht Jahren.
Falknerei und Feuerwehr befreien Greifvogel aus Steinmauer
Die Bussarde verhindern unter anderem, dass sich andere Vögel in den Natursteinmauern in der Umgebung einnisten. Genau diese wurde einem der Greifvögel, einem Wüstenbussard, allerdings zum Verhängnis. Denn das Tier konnte sich selbst nicht aus einem Spalt in einer solchen Mauer befreien. Daher rückte die Feuerwehr in Wuppertal an, um den Bussard mit einer Drehleiter zu befreien. Eine Falknerin, die ebenfalls Teil des Einsatzes war, konnte den Vogel letztendlich aus der Mauer befreien. Allem Anschein nach blieb der Vogel dabei unverletzt, er konnte seinen Einsatz am Bahnhof direkt fortsetzen.






