Reh bricht in Fluss ein: Dramatische Rettungsaktion

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In Wintermonaten kann es auch Wildtiere auf vereiste Gewässer treiben. Für ein Reh endete das allerdings fatal. © Unsplash/Slawek K

In Lübben im Spreewald brach ein Reh vergangenen Sonntag (18. Januar 2026) in die Kreuzspree ein. Die Feuerwehr versuchte noch, das Wildtier bei einem Einsatz zu befreien – vergebens.

Reh in Lübben in die Spree eingebrochen: Zeugen riefen Notruf für Wildtier

Am vergangenen Sonntagmorgen rückte die Polizei Lübbe aus. Ein Tierrettungseinsatz stand an, denn ein Reh war in die Kreuzspree eingebrochen und steckte dort fest. Vermutlich war das Tier über den steilen Uferbereich auf den Fluss gestiegen, von dem es sich selbst nicht mehr befreien konnte. Zeugen entdeckten das Tier und riefen gegen 9.50 Uhr den Notruf, um das Reh zu retten. Die Einsatzkräfte der Ortswehr Lübben/Stadt rückten sofort aus.

Erschöpfung oder Unterkühlung: Feuerwehr kann Reh nicht mehr retten

Der Einsatz der Feuerwehr konnte das Reh allerdings nicht mehr retten. Trotz des schnellen Notrufs konnten die Einsatzkräfte das Wildtier nur noch leblos aus der Spree bergen. Was passiert ist, ist unklar. Vermutlich ist das Tier an Erschöpfung oder Unterkühlung verendet. Anzeichen auf tödliche Verletzungen gab es demnach keine. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten informierten die Einsatzkräfte das zuständige Ordnungsamt.

Feuerwehr äußert sich: Keine eigenständigen Rettungsversuche!

Trotz der Not, die sich gerade in den kühlen Wintermonaten immer wieder für Wildtiere ergibt, rät die Feuerwehr dazu, keine eigenen Rettungsaktionen durchzuführen. Demnach komme es häufiger zu Vorfällen, bei denen Tiere durch Angst in Gewässer oder auf vereiste Flächen geraten und diese Situation nicht aus eigener Kraft verlassen können. Auch das Reh an der Kreuzspree war ein solcher Fall. Personen, die diese Tiere entdecken, sollen demnach umgehend den Notruf wählen und sich nicht selbst mit Rettungsversuchen in Gefahr bringen.

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